Wohnratgeber

Wie man sich bettet – Ein Leitfaden

Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens im Bett. Dass es bequem ist und eine gesunde Liegeposition gewährleistet, versteht sich da von selbst. Aber es ist auch wichtiger Einrichtungsgegenstand und deshalb spielen optische Aspekte ebenfalls eine große Rolle. Ein kleiner Leitfaden zu den verschiedenen Bettentypen.


Die Typen von Betten

Holzbetten: Das klassische Bett hat ein Gestell aus Holz, in dem ein Lattenrost gelagert ist. Es gibt sie in verschiedenen Breiten und gegebenenfalls mit unterschiedlich hohen Kopf- und Fußteilen.
Metallbetten: Das Gestell ist aus Metall und Kopf- und Fußteil sind häufig verschnörkelt. Wichtig ist eine solide Verarbeitung – besonders an den Schweißstellen.
Futonbetten: Ein Futon ist eine zusammenrollbare, vergleichsweise dünne Matratze, die aus Japan stammt. Dort wurde sie in der Regel zum Schlafen auf dem Boden ausgerollt. In Europa werden sie mit Futonbetten kombiniert, die vor allem durch ihre niedrige Höhe auffallen.
Rattanbetten:Ein leicht exotischer, aber bei weitem nicht mehr ausgefallener Look: Bettgestelle, die aus Rattan geflochten wurden. Das Material wird aus der Außenhaut der Triebe der Rattanpalme gewonnen. Betten mit Rattangestellen sind leicht, aber trotzdem stabil und lassen sich einfach umstellen.
Wasserbetten:Hier ist die Matratze mit Wasser gefüllt, was sie besonders weich und nachgiebig macht. Die Matratzen sind entweder fest im Gestell integriert oder können als sogenannte Softside-Varianten mit herkömmlichen Bettgestellen kombiniert werden. Doppelbetten sollten getrennte Wasserkammern haben, damit beim Umdrehen eines Schlafenden nicht beide Seiten des Betts in Bewegung geraten.
Boxspringbetten: Die hohen Betten, die besonders in den USA verbreitet sind, haben keinen Lattenrost, sondern eine Ober- und eine Untermatratze. Sie gelten als besonders bequem, sind aber nicht billig. Mehr dazu hier.
Funktionsbetten: Wer sparsam mit dem Platz umgeben muss, setzt auf Funktionsbetten. Das können Stauraumbetten sein, unter denen Schubladen oder Bettkästen hervorgezogen werden. Oder ein Hochbett, unter dem ein Kleiderschrank oder ein Schreibtisch Platz finden. Oder Schlafsofas und Klappbetten, die mehrere Funktionen haben oder sich bei Bedarf vergrößern lassen.


Foto: Fotolia, 1912106, David Hilcher

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