Wohnratgeber

Wie pflege ich Hängepflanzen richtig?

Hängepflanzen benötigen je nach Art unterschiedliche Pflege, doch sie haben auch Vieles gemeinsam. So müssen sie vor allem ausreichend und regelmäßig mit Wasser versorgt werden, wofür man die Körbchen entsprechend präparieren kann.

Denn in einem Hängekorb lässt sich Wasser natürlich nicht so auf Vorrat speichern wie in einem geschlossenen Blumentopf. So müssen den Hängepflanzen regelmäßig kleinere Wassermengen zugeführt werden, um ein anhaltendes Gedeihen zu gewährleisten. Je größer die Pflanzen werden, desto häufiger muss man sie wässern, doch ein paar einfache Tricks erleichtern diese Arbeiten. Bevor man sich jedoch solchen Vorbereitungen zuwendet, steht zuerst die Auswahl der richtigen Pflanzen an, denn nicht alle Arten eignen sich für die Hängedekoration.

Welche Blumen eignen sich als Hängepflanzen?

Alle Arten von Ranken, außerdem Pflanzen mit langen Trieben oder sogenannte kriechende Gewächse eignen sich für die Aufzucht im Hängekorb. Zu den bekanntesten Blumen gehören die auch als Balkondekoration beliebten Geranien und Begonien, außerdem Glockenblumen, Kapuzinerkresse und einige Formen der Fuchsie. Mit der farbenfrohen Blütenpracht der Kaskadenblume kann man sich eine besonders auffällige Hängedekoration gestalten, während der zierliche Elfensporn sich deutlich zurückhaltender, aber nicht weniger hübsch zeigt. Viele weitere Pflanzen machen die Auswahl nicht unbedingt einfach, doch wer sich vom Fachmann beraten lässt, hat seine Lieblingshängepflanzen sicher schnell gefunden.

Hängepflanzen richtig bewässern

Verwendet man Hängekörbe aus Drahtgeflecht, werden diese in der Regel mit Filz, Moosgummi- oder Kokosmatten ausgelegt, um die Erde zu halten. Allerdings breiten sich die Pflanzen auch gern durch die Maschen des Korbes hindurch aus, weswegen in den Matten Löcher vorhanden sein sollte. Am besten legt man bereits einige Ranken und Triebe durch diese Lücken hindurch, bevor man den Korb mit Erde auffüllt.

Filz- oder Kokosmatten sind natürlich durchlässig und können überschüssiges Wasser nicht halten oder speichern, gleiches gilt für Weidenkörbe ohne Einlage. Daher kann man hier nur in kleinen Mengen gießen, was dafür umso öfter geschehen muss. Wer sich hier das Bewässern erleichtern möchte, legt den Korb zusätzlich mit einer Folie aus, so kann die Erde dauerhaft feucht gehalten werden. Selbstverständlich darf man hierbei nur den unteren Teil des Korbes verkleiden oder muss seitlich mehrere Schlitze in die Folie schneiden, durch welche die Pflanzen sich ausbreiten können.

Die optimale Pflege für Hängepflanzen: Eine Frage der Sorte

Welche Ansprüche neben dem Wasserbedarf noch zu befriedigen sind, hängt ganz von den ausgewählten Pflanzen ab. Einige sind eher für die Aufzucht an einem sonnigen Fensterplatz geeignet, andere verlangen dagegen nach Schatten. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte daher der zukünftige Stand- beziehungsweise Hängeort bereits berücksichtigt werden. Auch ein eventueller Dünger sollte genau auf die Bedürfnisse der einzelnen Sorten abgestimmt werden, ansonsten gilt es bei Hängepflanzen vor allem, ihnen genügend Freiraum zur Entfaltung zu lassen. Dann wird die Dekoration nicht nur besonders üppig und schön, sondern bereitet auch viel länger Freude.

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