Wohnwelten

Vorhänge bei großen Fensterfronten – mehr als Sichtschutz?

Früher dienten Gardinen und Vorhänge im Wohnzimmer in erster Linie als Sichtschutz, um die gute Stube vor fremden Blicken zu schützen. Natürlich dienten sie auch der Dekoration, wirken aber heute für viele als spießig. Kann man heute in offenen Wohnbereichen mit bodentiefen Fensterfronten überhaupt noch Vorhänge anbringen?

Viele moderne Wohnungen und Häuser haben große, bodentiefe Fensterfronten. Das sorgt für viel Licht, doch gerade bei einer nüchternen Einrichtung stellt sich die Frage für oder wider einem Vorhang.
Gibt es keinen Einblick von der Straße oder einem gegenüberliegenden Haus, muss man sich nicht vor fremden Blicken schützen. Und bei einem separaten Schlafbereich ist auch keine Verdunklung erforderlich. In solchen Fällen verzichten viele Menschen auf Vorhänge oder Gardinen im Wohnzimmer.

Liegt die Fensterfront allerdings auf der Sonnenseite, können Vorhänge als Sonnenschutz gute Dienste leisten. Mit entsprechenden Beschichtungen bieten auch leichte Vorhänge viel Schutz.

Nachts sind Fensterfronten große schwarze Flächen

Ein Aspekt, der bei den Überlegungen nach einem Vorhang oft außer Acht gelassen wird, ist die Wirkung großer Fenster in der Nacht. Gibt es keine Außenbeleuchtung, wirken die Scheiben wie große schwarze Flächen, die tagsüber so helle Wohnung wirkt deutlich düsterer. Gerade ein leichter Vorhang, in der passenden Farbe und richtig beleuchtet, kann dann das Ambiente einer Wohnung positiv beeinflussen – ohne spießig zu wirken.

Wer vor Vorhängen wegen der aufwendigen Reinigung zurückschreckt, sei beruhigt. Es gibt mittlerweile genügend pflegeleichte Stoffe, die man in der Waschmaschine reinigen kann und die sich auch einfach bügeln lassen.

Foto: Alena Yakusheva – Fotolia

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