Teppichböden sind out. Dieser knallharten Erkenntnis müssen sich die wenigen verbliebenen Fans der 80er Jahre immer öfter stellen, wenn Gäste über den dunkelgrauen bis -grünen Teppich die Nase rümpfen.
Im Zeitalter der Allergien ist es außerdem für viele Leute sogar ungesund, auf Teppichboden zu wohnen. Mal ganz abgesehen von der Frage, wie man da Flecken rausbekommen soll…
Die Lösung: Laminatfußboden. Wem Parkett zu teuer ist, und wer das Geld für den Handwerker sparen möchte, der verlegt mit Klicklaminat selber. Das sieht bei sorgfältiger Handhabung gut aus und ist nicht besonders teuer. Im Gegensatz zu Bodenfliesen ist es auch noch einfach. Man sollte einige Dinge beachten, bevor man sich ans Verlegen macht.
1. Auch wenn fast jedes Bauhaus mit „Sehr einfach!“ wirbt – dieses Prädikat gilt für erfahrene Handwerker. Für den Inneinrichtungs- Neuling ist Klicklaminat durchaus zu schaffen, man sollte sich nichtsdestotrotz auf eine längere Arbeit einstellen. Die Vision: Man lege die Bohlen nebeneinander, schiebe ein bisschen, dann macht es „Klick!“ und der Fußboden sitzt. Die Realität: Mit viel Kraftaufwand werden die Laminatstücke platziert, dann wird mit einem Hammer und einem Schlagklotz (unbedingt im Baumarkt kaufen! Sie werden das Ding zu schätzen wissen) eingefügt.
2. Benötigtes Werkzeug: Schlagklotz (Baumarkt). Abstandhalter (Baumarkt, zur Not CD-Hüllen oder ähnliches). Zugeisen (Baumarkt). Hammer. Stift zum Markieren. Stichsäge zum Zuschneiden der Bretter.
Arbeitsschritte:
Klicklaminat ist eine verhältnismäßig einfache Art, den Untergrund seiner Wohnung hell und modern zu gestalten, ohne viel Geld zu investieren. Mit ein bisschen Arbeitswillen spart man sich auch noch den Handwerker!