Wohnratgeber

Die verschiedenen Formen von Holzböden

Holzböden sind Klassiker der Einrichtung und erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Je nach persönlicheb Vorlieben und dem Geldbeutel gibt es unterschiedliche Formen

Parkett: Es ist der edle Klassiker, den es in vielen Formen (zum Beispiel Fischgrät- und Stäbchenparkett) und Holzsorten gibt. Liegt unter einem Parkett eine Fußbodenheizung, dürfen die Holzelemente nicht zu dick sein, außerdem muss das Holz hitzeresistent sein. Gut geeignet ist zum Beispiel Eiche. Nachteil bei dünnen Holzschichten: Das Parkett kann dann nur ein- bis zweimal abgeschliffen werden.

Holzböden sind empfindlich gegen stehende Feuchtigkeit

Dielen: Diese sind die große Schwester des Parketts. Dielen bietet der Handel als Lang- und Kurzdielen. Die erste Variante ist sechs Meter lang und für große oder lange Räume (wie Flure) geeignet. Kurzdielen erhält man in unterschiedlichen Varianten mit entsprechend geringeren Abmessungen. Dielen sind robuster als Parkett und in einer großen Auswahl von Holzsorten erhältlich. Da sie recht dick sind (20 bis 50 Millimeter), eignen sie sich nur sehr eingeschränkt für Fußbodenheizungen. Dielen werden geölt oder mit Lack versiegelt. Ersteres sieht edler aus, ist allerdings auch anfälliger für dauerhafte Flecken, die sich nur durch Abschleifen entfernen lassen. Lackierte Böden lassen sich einfach wischen, jedoch sollte auch bei ihnen darauf geachtet werden, dass sich keine Staunässe bildet (Vorsicht bei Blumentöpfen!).

Bei Laminat ist Trittschallschutz wichtig

Laminat: Er ist die günstige Variante des Bodenbelags aus Holz und lässt sich darüber hinaus sehr leicht verlegen, da die Paneele nicht verleimt werden müssen. Laminat besteht aus Pressholz-Dielen, die mit einer Dekorschicht versehen wurden. Diese kann alle Holzarten und -maserungen darstellen. Laminat ist sehr strapazierfähig, aber nur bedingt wasserfest, da das Material aufquillt, wenn zu lange Wasser darauf steht. Bei Laminat sollte man unbedingt auf guten Trittschallschutz achten, da Laminat sehr laut ist. Ein großer Vorteil gegenüber „echten“ Holzböden besteht in seiner Licht-und Hitzebeständigkeit und seiner Schlagresistenz

Foto: Silberblatt – Fotolia

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