Wie Balkonpflanzen am besten überwintern
Wohnratgeber

Wie Balkonpflanzen am besten überwintern

Der erste Nachtfrost macht sich bemerkbar und nicht alle Pflanzen auf dem Balkon stecken das einfach so weg. Was ist zu tun, damit die Balkonbepflanzung durch den Winter kommt?








Winterharte Pflanzen und frostempfindliche Kübelpflanzen

Die meisten einheimischen Pflanzen verkraften einen Winter auf dem Balkon. Bei längeren Frostperioden bekommen aber auch winterharte Kübelpflanzen Probleme mit der Kälte – durch den hart gefrorenen Boden gelangt nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit an die Wurzeln, besonders wenn sie nicht windgeschützt stehen. Deshalb sollte man Pflanzen wie Buchsbaum, Azalee, Rosen, Efeu, Liguster, Clematis und Weiden an einen geschützten Ort oder zumindest direkt an die Hauswand stellen. Schutz gegen Frost bieten Umwicklungen aus Jute oder Vlies beziehungsweise eine Schicht aus Reisig. Kübel auf eine Styroporplatte stellen, um die Wurzeln vor Frost von unten zu schützen. Pflanzen nicht vor dem Frost zurückschneiden, sondern damit bis zum Frühjahr warten.

Alle Kübelpflanzen aus wärmeren oder gar tropischen Regionen gehören im Winter nach drinnen.

Spezielle Pflanzen für den Winterbalkon

Es gibt aber auch richtige Winterblüher, zum Beispiel die Christrose und der Winterjasmin, die von Dezember bis Februar beziehungsweise Januar bis April blühen. Weit verbreitet sind natürlich auch Schneeglöckchen. Immergrüne Pflanzen wie Thujen oder Lorbeer zieren den Balkon, sind aber auf Grund ihrer Größe eher für Terrassen geeignet. Sehr robust gegen die Härten des Winters ist die Heide.


Foto: Thinkstock, 155913199, iStock, Heike Rau

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