Wohnratgeber

Wasser in der Decke – was nun?

Ein Wasserschaden an der Decke ist äußerst ärgerlich und kann zudem sehr kostenintensiv sein, wenn die Ursache nicht möglichst zügig ausfindig gemacht und beseitigt wird. Erfahren Sie hier, wie die Sofortmaßnahmen bei Wasser an der Decke aussehen und was infolge eines Wasserschadens zu tun ist.




Richtig reagieren

Wie Sie bei einem Wasserschaden am besten reagieren, hängt zunächst davon ab, ob Sie allein in einem Eigenheim leben oder Mieter in einem Mehrfamilienhaus sind. Ist Letzteres der Fall, suchen Sie zunächst den Mieter in der Etage über Ihnen auf. Eventuell ist die Wasch- oder Spülmaschine ausgelaufen oder ein Rohr ist undicht. Bei einem Rohrbruch muss umgehend das Wasser abgestellt werden, um den Schaden so weit wie möglich zu begrenzen – der Wasseranschluss muss also entweder in der entsprechenden Wohnung oder im Keller abgedreht werden. Mieter können bei größeren Wassermengen auch den Hausmeister oder den Vermieter informieren, damit dieser alle notwendigen Schritte in die Wege leitet. Auch Eigenheimbesitzer können einen Notdienst rufen, der bei der Leckortung (Leckageortung) behilflich ist. Anschließend wischen Sie überschüssiges Wasser auf, um weitere Schäden an Teppichen und Hausrat zu verhindern.

 

So geht’s nach dem Schaden weiter

Wenn der erste Schreck vorüber ist, machen Sie am besten einige Fotos des Wasserschadens, zum Beispiel von beschädigten Möbeln oder Teppichen. Diese Fotos können sehr hilfreich sein, wenn Sie den Schaden bei der Versicherung geltend machen möchten. Sind Wände oder Rohre betroffen, wenden Sie sich entweder an den Vermieter oder, im Falle eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung, an den Wohngebäudeversicherer. Ist der Mieter in der Wohnung über Ihnen verantwortlich, haftet dessen private Haftpflichtversicherung. Sprechen Sie also mit dem Schadensverursacher und bitten Sie ihn, Kontakt mit seiner Versicherung aufzunehmen. Wenn Sie eine Fachfirma mit der Trocknung der Wände beauftragen möchten, sollten Sie ebenfalls zunächst mit der Versicherung sprechen, damit es später zu keiner Leistungskürzung kommt.

 

Ruhe bewahren!

Ein Wasserschaden ist eine unangenehme Angelegenheit. Um die Schäden so gering wie möglich zu halten und Ihre Nerven nicht allzu sehr zu strapazieren, gilt: Bewahren Sie Ruhe, und zwar auch beim Gespräch mit dem Schadensverursacher, denn Vorwürfe sind für keine Seite hilfreich.

Foto Copyright: christian keller – thinkstockphotos

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