Wohnratgeber

Was beim Teppich zu beachten ist

Teppiche schaffen optisch einen Mittelpunkt in einem Raum und bringen je nach verwendetem Stoff Behaglichkeit in einen Bereich. Neben Material und Farbe spiele auch Muster und Pflegemöglichkeiten eine Rolle.






Wollteppiche sind angenehm auf kalten Böden

Das Material: Wolle ist sehr weich. Teppiche aus Wolle dämmen auch Schall und Tritte. Besonders bei einem Fliesenboden im Wohnzimmer eigenen sich wärmende Teppichen aus dem Material. Wolle ist außerdem gut für das Raumklima, da sie Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Allerdings sind Wollteppiche auch anfällig für Motten.
Sisalfasern werden aus der Pflanze Agave geworden und sind sehr strapazierfähig. Sie sind aber sehr fest und wirken als Untergrund recht hart und etwas unbequem – nichts für Barfussläufer.
Synthetikfasern gibt es aus Polypropylen, Polyester, Polyacryl und – besonders häufig – Polyamid. Sie sind günstiger als Naturfasern, pflegeleicht – und werden von Motten links liegen gelassen.

Teppiche mit hellen Farben wirken größer

Die Farbe: Grundsätzlich bilden helle Teppiche einen schönen Kontrast zu dunklen Böden. Je dunkler die Farbe desto kleiner wirkt die Fläche und je heller desto größer. Bei der Wahl der Farbe sollte man folgende Grundregel beachten: Bei Mustern folgendes beachten: Auf kleinen fällt Schmutz nicht so schnell auf. Für große Muster benötigt man viel Raum, damit zur Geltung kommen.
Die Widerstandsfähigkeit: Ein Vorteil von Wolle ist die schmutzabweisende Eigenschaft, ähnlich der eines Schaffells. Dessen Wolle ist durch einen Fettfilm geschützt. Davon bleibt auch nach der Verarbeitung bei Teppich etwas erhalten – eine Art natürliche Imprägnierung.
Je kürzer der Flor eines Teppichs, desto einfacher ist die Reinigung. Das sollten besonders Besitzer von Haustieren berücksichtigen.
Foto: Offscreen – Fotolia

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