Wohnratgeber

Warum funktioniert Feng Shui eigentlich?

Im Grunde ist es ganz einfach. Menschen nehmen die Auswirkungen ihrer Umgebung wahr, manchmal sehr bewusst, in den meisten Fällen jedoch eher unbewusst. Die unmittelbare Umgebung, Lage und Ausrichtung der Gebäude, in denen wir leben sowie deren Ausstrahlung nehmen Einfluss auf unser Wohlbefinden und stehen mit uns in Verbindung.

Alle Materien weisen ihre eigene Schwingung auf, die durchaus messbar ist. Und auch der Mensch und die Tiere stehen in Resonanz mit diesen Schwingungen. Das System von Feng Shui basiert auf geballtem Wissen um diese Gesetzmäßigkeiten und setzt diese praktisch um, um die Umgebung mit den Menschen, die in ihr leben und arbeiten, zu verbinden. Es liefert Anleitungen dafür, wie man die vorhandenen Einflüsse lenken und beeinflussen kann, um damit positive Effekte zu erzielen.

Die Wahl der Hilfsmittel kann variieren

Diese in China erfahrenen und in die Praxis umgesetzten Effekte sind natürlich auch in den westlichen Ländern umsetzbar. Denn genauso wie die Akupunktur, eine andere jahrtausendealte Heilungsmethode aus China, auch hier bei uns Leiden und Krankheiten lindert, kann auch die Technik des Feng Shui uns helfen, mithilfe von Änderungen in unserer Umgebung einen positiven Lebensraum zu schaffen. Natürlich kann sich nicht jeder einen Garten mit Wasserelementen und kleinen Brücken oder chinesischen Pflanzen anlegen. Aber das Prinzip ist auch bei uns teilweise mit sehr einfachen Mitteln umsetzbar, schließlich wendet jede Kultur die Mittel an, die ihr zur Verfügung stehen. Hauptsache das Prinzip ist verstanden, dann sind die Mittel zur Umsetzung zweitrangig.

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Das vorrangige Ziel einer Umgestaltung nach den Prinzipien des Feng Shui ist die Harmonisierung der Umgebung, das Ausgleichen von Gegensätzen. Um als Beispiele wieder die Elemente Wind und Wasser anzuführen: zu starker Wind bedeutet Sturm, der im schlimmsten Fall Schäden erzeugen kann, zu wenig Wind hingegen lässt die Luft stehen und wir empfinden die Luft als unangenehm schwül; zu viel Wasser wird zu einer alles vernichtenden Flut und zu wenig lässt Pflanzen und Boden verdorren. Gleichmäßig fließendes Wasser bedeutet hingegen Harmonie für Tiere und Pflanzen, und eine leichte, frische Brise sorgt dafür, dass Mensch und Tier sich wohlfühlen. Wie so oft im Leben kommt es also auf das richtige Maß an.

Feng Shui im Kleinen und Großen

Angewendet werden kann diese Technik sowohl in kleinen Bereichen, als auch in großen Umgebungen. Angefangen beim Schreibtisch im Büro oder Homeoffice, über die Gestaltung eines ganzen Zimmers oder einer Wohnung, bis hin zur Planung ganzer Wohnsiedlungen – wie beispielsweise in der Nähe von München – können diese Prinzipien mit Erfolg umgesetzt werden. Und je nach Lebenssituation können die unterschiedlichsten Bereiche optimiert und in die Gestaltung miteinbezogen werden, wie beispielsweise Kreativität am Arbeitsplatz, zwischenmenschliche Beziehungen, Finanzen oder auch die Gesundheit.

Feng Shui steht mit vielen anderen Wissensbereichen in enger Verbindung:

  • Medizin
  • Astrologie
  • Psychologie
  • Naturheilkunde
  • Architektur
  • Landschaftsplanung
  • Geomantie
  • Baubiologie
  • Farbenlehre

Deshalb finden sich viele Elemente dieser Wissensgebiete auch im Feng Shui wieder und werden hier auf unterschiedliche Art und Weise berücksichtigt. Auch die Himmelsrichtungen spielen eine sehr wichtige Rolle, denn diese bestimmen bei einem Gebäude, für welche Zwecke es am Besten geeignet ist. Ob zum Wohnen, zum Arbeiten oder beispielsweise als kirchliche Einrichtung. Dazu kommen noch die Einflüsse von Yin und Yang, denen ein Extra-Beitrag gebührt, sowie die Lebensenergie Chi, die immer vorhanden, aber oft blockiert ist.

Foto © Maria Brzostowska – Fotolia.com

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