Wandgestaltung: Tapete oder Farbe?
Deko und Accessoires Wandgestaltung

Wandgestaltung: Tapete oder Farbe?

Welcher Belag für die Wand gewählt wird, ist in erster Linie Geschmacksache. Sowohl Tapete als auch Farbe haben ihre Vor- und Nachteile. Je nach Trend wechseln sich die Beläge immer ab. War es früher üblich die ganze Wohnung mit Rauhfaser zu tapezieren und anschließend zu weißen, wird heute gerne verputzt und öfter Farbe gestrichen. Aber auch Mustertapeten mit modernen Designs gewinnen immer mehr an Beliebtheit.

Der Wandbelag Tapete

Es muss nicht immer nur die klassische Rauhfaser sein, die als Untergrund dient und meist noch einmal mit Farbe überstrichen wird. Für unverputzte und unbearbeitete Wände empfiehlt sich diese Tapete natürlich weiterhin. Auch ist die Rauhfaser außerst günstig im Preis und es stehen einige Variationen von Oberflächenstrukturen zur Auswahl.

Inzwischen gibt es auch eine große Auswahl an Tapeten mit Mustern, Farben und in unterschiedlichen Stärken, wo für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Vliestapeten zum Beispiel gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Sie sind äußert leicht und geben dem Raum einen wohnlichen Touch. Einen ganzen Raum mit Mustertapeten zu tapezieren kann unter Umständen jedoch etwas zu viel sein und überladen wirken. Ein Trend ist es, einzelne Streifen einer Mustertapete im Raum als Highlight zu setzen.

Das Tapezieren erfordert allerdings ein gewisses handwerkliches Geschick und auch ein bisschen Erfahrung. In der Regel ist das Tapezieren aufwendiger als das Streichen. Denn die Tapeten müssen richtig zugeschnitten, eingekleistert und erst dann an die Wand gebracht werden.

Die Wandfarbe

Auch bei diesem Wandbelag gibt es längst nicht nur das klassische Weiß, auf das zurückgegriffen werden kann. Viele Farbtöne (in matt oder glänzend) aber auch unterschiedliche Farbarten wie z.B. Latexfarbe stehen hier zur Verfügung. Latexfarbe hat sogar den Vorteil, dass sie abwaschbar ist.

Verschiedene Muster sind mit einer normalen Farbe nicht an die Wand zu bringen. Es sei denn der Maler ist ein kleiner Künstler. Eine Ausnahme bildet hier die sogenannte Wischtechnik oder die Verwendung von Schablonen. Das Streichen ansich ist ein relativ einfacher Vorgang. Je nach handwerklichem Geschick und der vorgegebenen Wandfläche geht das sehr schnell, da nichts zugeschnitten und eingekleistert werden muss.

Ein Kommentar

  1. Ich finde Rauhfaser ziemlich altbacken. In meiner Wohnung existiert auch nicht eine einzige weiße Wand. Ich mag es dann doch lieber etwas farbenfroh. Darf aber auch nicht zu knallig bunt sein. Im Flur habe ich zum Beispiel ein Urlaubsfoto als Tapete ausdrucken lassen. Ist nicht ganz billig, macht aber unglaublich was her. Und ist ein Unikat! 🙂

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