Einen begehbaren Schrank kann man schon durch einfaches Aufbauen einzelner Regale in einem nicht genutzten Raum erschaffen. Aber auch in einen Wohnraum lässt sich ein begehbarer Schrank integrieren.
Die Zeiten, in denen ein begehbarer Schrank nur aus wild zusammengewürfelten Regalen und Kommoden bestand, sind vorbei. Längst bieten unzählige Möbelhersteller eine Vielzahl an Schrank- und Regalsystemen an, die individuell an den vorhandenen Platz angepasst werden können. Einzelne Stecksysteme aus Aluminium oder anderen Leichtmetallen ermöglichen eine noch vielfältigere Individualisierung des begehbaren Kleiderschranks.
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Wenn es um die Einrichtung einer neuen Wohnung oder generell um Veränderungen innerhalb der Wohnungen geht, werden Regale normalerweise arg vernachlässigt. Erst am Ende, wenn alles seinen Platz gefunden hat, wird erst die Anschaffung eines Regales in Betracht gezogen, um dem ein oder anderen Buch noch eine Heimat zu geben. Diese Stiefmütterlichkeit, die Regale erfahren, haben sie nun wirklich nicht verdient, weshalb sich Regale neuerdings zu einem Trend entwickelt haben.
Statt des klobigen Einbauschrankes werden Regale miteinander verkuppelt, so dass letztendlich ein Regalsystem zustande kommt. Die Mischung aus verschiedenen Variationen kommt dem Trend der Individualisierung sehr entgegen, können doch geschlossene Komponenten mit offenen wunderbar miteinander kombiniert werden. Jedoch sollte man an dieser Stelle beachten, dass vollkommen überladene und überfrachtete Regale inzwischen der Vergangenheit angehören. Der Mut zur Lücke ist wesentlich stilsicherer, als wenn sich die Bretter unter der Last verbiegen.
Auch das klassische Holzregal muss nicht immer die beste Lösung sein. Wenn man vielleicht eine Garage mietet, findet sich für dieses noch das entsprechende Ambiente. Vielmehr regieren die Farben auch bei den Regalen, sie verleihen zusätzliche Frische. Zudem sind die Formen derart vielfältig, dass sich eigentlich für jeden Raum das passende Regal finden lässt. Selbst für Bäder hat man Regale entwickelt, die nicht mehr wie Fremdkörper wirken.
Glas als dekoratives Bauelement erlebt in der jüngsten Vergangenheit eine Renaissance. Einst als typischer Kitsch der 60er
und 70er Jahre verschrien, haben sich die farbenfrohen Glassteine als Trennwand, als Büroteiler oder als Wandelement den Weg in die deutschen Wohnzimmer und Büros geebnet.
Irgendwie schienen sie noch unansehnliche Überreste der veralteten Architektur zu sein, dabei verliehen in den 70er Jahren so manchem langweiligen Reihenhaus den entsprechenden Pepp. Heimwerker produzierten zudem Massen an gläsernen Trennwänden auf Terrassen oder in Gärten, die aber längst der Vergangenheit angehören. Hat man sich zu Beginn des Jahrtausends auch die Suche nach Glasbausteinen begeben, ist man allerhöchsten in Schwimmhallen oder Toiletten fündig geworden.
Nun scheint Glas als Bauelement wieder Zugang bei den Menschen gefunden zu haben, was wohl mehr an der Weiterentwicklung liegt als an neuen Trends. Das Betonglas, das sich auch wunderbar horizontal verarbeiten lässt, wird nun gerne als lichtdurchlässige Zwischenwand oder Decke beziehungsweise Böden genutzt, dem Inneren des Hauses lichte Momente verschaffen und im Auge des Betrachters größer erscheinen lassen. Gerade in großauslaufenden Lofts sind Glassteine ein wohlwollendes Trennelement, die den Charakter des Raumes nicht gleich grundlegend verändern.
Selbst an öffentlichen Gebäuden findet sich das bunte Glas als leicht wiedererkennbares Stilelement wieder, das bewusst eingesetzt wird, um den Bauwerken einen Hauch von Moderne zu verleihen.