Sisal Teppiche bestehen aus 100 Prozent Naturfasern. Diese Teppiche setzen in jedem Umfeld ihre ganz eigenen Akzente. Sie sind zeitlose Accessoires und an keinem Wohntrend gebunden.
Der Sisal Teppich besteht aus den Fasern der Agave. Die Sisal-Faser wird erst seit dem 19. Jahrhundert für Seile, Garne, Kordeln und Auslegeware verwendet. Aus den entstandenen Produkten werden dann die beliebten Sisal Teppiche gewebt.
Heute nur eine ,,kurze” Meldung, was ich letztens in der Stadt gesehen habe: ein tolles Badezimmer.
Ich war letztens in einem Tattoo-Geschäft unterwegs, weil meine Freundin sich tättowieren lassen wollte. Das ganze Teil war natürlich szenig und cool eingerichtet, alles in provokanten Farbtönen. Wände schwarz-lila und an hohen Stucktürmen schlängelte sich die Werbung für Piercings und verewigte Bilderchen.
Mannshohe Bilder, die billig gephotoshopt wurden und trotzdem ihren Zweck nicht verfehlten: Gruftige und coole Stimmung verbreiten, die einem suggeriert, dass man sich jetzt sofort stechen lassen muss. Klar. weiterlesen »
Ein weißes Bad - langweilig und mit dem Charme eines Krankenhauses. Was kann man da tun? Dekorfliesen natürlich!
Wenn man sein Bad anschaut und feststellt, dass es weiß ist, weiß aussieht und einen das total langweilt, kann man sich mal Gedanken um Dekorfliesen machen. Damit wird die Nassraumzellen-Welt gleich bunter und schöner.
Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Man muss nur einige Fliesen ersetzen und schon wirkt das Bad ganz anders - man muss ja nicht gleich das ganze Badezimmer fliesen. Ein paar dezente Änderungen und es verändert den Flair komplett.
Wer allerdings weniger auf Dezent steht, für den ist die Auswahl noch größer. Von berühmten Kunstwerken, über Eigendesign, bis zu bekannten Mustern lässt sich alles auf die Fliesen drucken. Wenn man also schon eine Reparatur machen muss, kann man dies gleich als Chance nutzen.
Aber selbstverständlich gibt es auch Pflanzen oder einfach einfarbige Kacheln die als Mosaik zusammengesetzt werden können - das ist aber eine Heidenarbeit!
Der Vorteil dieser Form der Dekoration des heimischen Bades hat einen unglaublichen Vorteil - es kann keinen Wasserschaden erleiden.
Winter, brrrr. Lange Tage, Schnee, klirrende Kälte. Dagegen muss man sich schützen - besonders in den eigenen vier Wänden. Eine gemütliche Variante hiervon ist die Fußbodenheizung.
Standet ihr schon einmal morgens um 5, mitten im Winter, in einem unbeheizten Badezimmer und musstet euch mit Wasser waschen, welches nur polternd und halb erfroren aus der Leitung klingelte? Nee..? Ich schon. Und deshalb würde ich auch einiges für eine Fußbodenheizung geben. Ich meine, morgens in ein kuscheliges Badezimmer schleichen und mit nackten Füßen auf warmen Kacheln stehen, während man sich verschlafen die Zähne putzt… weiterlesen »
Den Traum von der eigenen Finca oder dem Ferienhaus in der Toskana können sich die wenigsten Menschen hierzulande erfüllen, weshalb gewissen Stilelemente, die einem Urlaub begegnen, gerne in die heimischen Häuser oder Wohnungen geholt werden.
Ein wesentliches Element, womit viele ein mediterranes Ambiente verbinden, sind Terrakotta-Fliesen, die dem Boden eine gewisse Wärme verleihen. Insbesondere in Küchen und Fluren sowie auf Terrassen werden sie gerne bei einem Umzug oder einer Renovierung neu verlegt, um sich den Flair des Mittelmeeres in die eigenen vier Wände zu holen.
Allerdings ist das Verlegen der Fliesen in Eigenregie nicht immer ganz einfach, denn um wirkliches mediterranes Feeling zu erzeugen, muss man auf industriell gefertigte Fliesen verzichten und stattdessen auf Naturterrakotta-Fliesen zurückreifen. Diese allerdings haben keine einheitliche Norm, sondern Toleranzen von ein bis drei Millimetern sowohl bei Größe als auch bei der Höhe. Deshalb sollte man sich für das Verlegen genügend Zeit nehmen, auf genormte Abstandshalter verzichten und mit Augenmaß arbeiten. Aspekte wie den Abstand zur Wand größer zu halten, als der bisher gewählte Fliesenabstand, verhindert beispielsweise die Übertragung des Schalls.
Ist das Werk erst einmal vollbracht, können nette Accessoires wie Antiquitäten oder mediterrane Möbel das Ambiente erheblich aufwerten oder vervollständigen.
Mit ein wenig handwerklichem Geschick, der richtigen Anleitung und ein bisschen Geduld geht es eigentlich ganz einfach.
Zuerst einmal sollte das Werkzeug komplett sein. Mit Gummihammer, Zahnspachtel und Kelle, Gummiwischer, Plastikeimer und Rührquirl, Kartuschenpresse, Wasserwaage und Zollstock seid ihr gut ausgerüstet. Je nach dem welchen Untergrund ihr habt und für welche Fliesen ihr euch entschieden habt müssen nun folgende Materialien passend beschafft werden Fliesenkleber, Fugenmörtel, Fliesenkreuze, Grundierung und natürlich die Fliesen an sich.
Bevor es los geht solltet ihr feststellen ob der Untergrund tatsächlich völlig trocken ist. Dazu gibt es einen ganz einfachen Trick; Ein Stück Frischhaltefolie mit Kreppband auf den Boden kleben, so dass keine Luft darunter kommen kann und dann nach einem Tag überprüfen, ob sich Wassertröpfchen an der Folie angesammelt haben. Wenn dies der Fall sein sollte, ruft lieber einen Spezialisten an. Wenn nicht dann kann es losgehen!
1. Schritt: Mit Richtschnüren den Raum in gleichmäßige Rechtecke einteilen. Und einen Abschnitt mit den Fliesen trocken Probe legen. Am besten ihr mischt die Fliesen aus den verschiedenen Paketen, damit eventuelle Fabrikationsunterschiede, zum Beispiel im Farbton, nicht auffallen.
2. Schritt: Ein Teil des Fliesenklebers anrühren. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür wieviel man gerade benötigt. Nun mit dem Zahnspachtel den Kleber auf den Boden ziehen.
3. Schritt: Die Fliesen auf das Mörtelbett legen und leicht mit dem Gummihammer festklopfen. Zwischen den Platten nicht die Fugenkreuze vergessen, damit der Abstand eingehalten wird. Nun heißt es zwei bis drei Tage warten.
4. Schritt: Jetzt geht es ans Verfugen. Der Fugenmörtel wird diagonal zum Fliesenverlauf verteilt. Mit dem Gummischieber den flüssigen Mörtel gut zwischen die Fliesen schieben und dann den trockenen Fugenmörtel aufstreuen.
5. Schritt: Nach einer kurzen Pause kann der trockene Fugenmörtel mit dem Gummischaber zusammengefegt werden. Damit ist auch schon ein bisschen vorgereinigt. Zum Schluss müssen noch die Anschlussfugen abgedichtet werden und die Fliesen geputzt und schon ist der neue Boden fertig!
Besonders in Bad, Küche und Balkon bietet sich ein gefliester Boden an. Doch bei dieser erschlagenden Auswahl an Fliesen, welche soll ich am besten nehmen? Bei den Keramikfliesen unterscheidet man zwischen Steingut, Steinzeug, Feinsteinzeug, Terrakotta / Cotto oder Klinker.
Steingut nimmt mit zehn Prozent vergleichsweise viel Wasser auf, und ist somit nicht frostbeständig, diese Fliese sollte also nur in Küche und Bad und nicht auf dem Balkon verlegt werden. Vor dem Brennen der Fliese kann ein Muster aufgetragen werden, somit eignet sich Steingut gut als Zier-Fliese zur Dekoration. Steinzeug hingegen wird bei einer höheren Temperatur gebrannt und mit einer Glasphase angereichert. Somit nimmt sie wesentlich weniger Wasser auf, unter drei Prozent, und ist zudem viel stabiler. Diese frostfesten Fliesen werden auch von der Industrie genutzt, doch natürlich eignen sie sich ebenfalls für den Balkon oder Küchen- und Badboden.
Feinsteinzeug (FSZ) nimmt mit unter 0,5 Prozent noch weniger Wasser auf. Diese Platten weisen einen hohen Anteil an Quarz auf und sind sehr robust und frostfest. Sie werden sowohl glasiert als auch unglasiert und sogar unpoliert verwendet. Terrakotta kennen wir alle und es lässt uns direkt an Toskana und Sommerurlaub denken, vielleicht ist diese Fliesenart deshalb so beliebt. Frostbeständig ist sie zwar nicht, da ein relativ hoher Wasseranteil von 6 bis 15 Prozent aufgenommen wird, doch sie verleiht den Innenräumen ein herrlich rustikales Aussehen. Dazu kommt, dass der rötliche Farbton eine schöne Wärme in die Räume bringt. Klinker, oder Spaltklinker genannt, können im Gegensatz zum Cotto wunderbar auch auf dem Balkon verlegt werden, denn dieses grobkeramische Produkt ist frostfest.
Nun müsst ihr euch nur noch für Farbe und Muster der Fliesen entscheiden. Mit zwei Farben lassen sich zum Beispiel Schachbrett-Muster legen, die meiner Meinung nach wunderbar in Küchen passen. Es gibt sogar Fliesen die ein Holzmuster aufweisen, somit wird die kühle Atmosphäre, die durch Fliesen so leicht entstehen kann, genommen.