Da ich ja bereits im letzten Artikel auf das Thema ,,Wärme” eingegangen bin, kann ich euch ja auch gleich vom Energiesparausweis erzählen, von dem ihr ja vielleicht schon etwas gehört habt.
Wie ihr ja jetzt wisst
, ist Heizung und Wärme nicht gleich Heizung und Wärme. Da kommt es auch auf die richtigen Umstände und das Heizverhalten an. Die Heizung bei gekippten Fenster voll aufzudrehen, ist nicht sonderlich intelligent und verbraucht zuviel teurer Energie. Da wird also Geld zum Fenster hinaus geworfen.
Was aber viele nicht beachten, wenn sie irgendwo einziehen, ist die Wärmedämmung in den Wänden. Diese ist nämlich sehr oft unzureichend! Das bedeutet, dass die Dämmung in den Wänden nicht ausreichend ist und wertvolle Energie einfach hindurch entweicht. Spezielle Infrarot-Messgeräte können feststellen, inwieweit Ihr Haus ausreichend gedämmt ist.
Um dieses Problem in den Griff zu kriegen, wurde der Energiesparausweis eingerichtet. Dieser ist ab 2009 für jedes Haus Pflicht, welches gebaut werden soll. Ansonsten gibt es keine Baugenehmigung. Ich finde das übrigens äußerst sinnvoll, denn das investierte Geld am Anfang rentiert sich über all die Jahre recht profitabel. Auch ohne diesen Ausweis sollte man Grips genug besitzen, sein Haus an den neuesten Insolier-Standart anzupassen und sich da ,,schlau” zu machen. Denn es gibt viele Arten, gut und dicht zu isolieren. Und diese sind oftmals nicht einmal allzu teuer.
Die Tage sind dunkel, der Wind pfeift durch die Baumkronen und der Wintermantel ist auch kein Staubfänger im Kleiderschrank mehr. Puuh, es ist schon ganz schön kalt geworden, da draußen!
Zu meiner Schande muss ich gestehen, schon erste Weihnachtsplätzchen genascht zu haben. Einfach, weil es so kalt und drinnen so wunderbar behaglich gewesen ist
. Genau, der Winter naht und mit großen, knirrschenden Schritten kommt er auf uns zugelaufen, viel schneller, als wir gemeinhin so dachten. Da sollten wir uns schon einmal ein paar Gedanken zum Thema Wärme machen. weiterlesen »
Es gibt viele Gründe seine Wohnung zu vergrößern. Manchmal gibt es Zuwachs, manchmal geht es um mehr Licht in der Wohnung und so manches Mal braucht die frisch eingezogene Freundin mehr Platz.
Daher machen viele Leute einen Wanddurchbruch und das schafft ein ganz neues Wohngefühl. Doch bevor man den Hammer ansetzt, muss man sich einer Sache ganz sicher sein: Ist die einzureißende Wand, eine tragende Wand?
Eine tragende Wand, ist eine Mauer, die die Statik garantiert. Nähme man eine tragende Wand heraus, ist die Statik gefährdet und das ganze Haus kann zusammenbrechen.

Gründe für einen Wanddurchbruch gibt es viele.
,,schöner Wohnen” ist beinahe schon ein fester Begriff für einen Trend, der seit Jahren schon anhält und uns auch irgendwie nicht mehr ,,loslässt”. Mit den reality-Sendungen hat es angefangen. Und es ist kein Ende in Sicht.
Jeder von uns möchte schön wohnen. Beim Leben in einer auf sich abgestimmten Umgebung sein. Die Höhle muss ein echter Rückzugsort sein können, ein Feld der Geborgenheit, ein Persönlichkeits-Konkon, der einen umhüllt, wenn die Welt da draußen mal wieder verrückt spielt und wir aus ihr aussteigen möchten.
Die Wohnung ist also viel wichtiger, als man gemeinhin so annimmt. Mein Vater pflegte immer zu sagen: ,,Wenn zuhause nicht alles in Ordnung ist, kann es das da draußen auch nicht sein.” So gesehen wundert mich dieser Trend überhaupt nicht, sondern entspricht viel eher dem Bewusstmachen einer kollektiven Empfindung, die vorher einfach nur nicht ausreichend beachtet wurde. Einfach nur ´ne olle Wohnung mieten und gut is´. Nein. Eben nicht. Wohnen muss Zuhause sein. Wohnen darf das Leben da draußen nicht ausschließen. weiterlesen »
Im letzten Beitrag bin ich auf das Thema ,,gesund wohnen” eingegangen und vertiefend erzähle ich euch heute etwas über Lärmbelästigung. Denn Ton ist nicht gleich Ton.
,,Könntest du mal bitte die Türen nicht so zuknallen?” Das muss ich mir beinahe täglich von meinem Mitbewohner anhören, dabei wundere ich mich jedes Mal wieder: Ich habe doch gar nicht geknallt… oder? Genau. Denn das ist oft ein Problem in Haushalten, in denen sich mehrere Menschen Wohnraum teilen. Dass jeder ,,anders hört”. Was der eine schon als Belästigung empfindet, hört der andere nicht einmal.
Auf der anderen Seite haben wir eine ganz andere Toleranzschwelle, wenn es um eigenen Nutzen geht. Wenn wir beispielsweise ein Bild aufhängen möchten, nehmen wir das ,,Donk, Donk, Donk”, das der Hammer beim Aufschlagen der Wand erzeugt, gern in Kauf, wir denken nicht einmal darüber nach, während Oma Waltraud in der Wohnung nebenan fast einen Hörsturz erleidet.
Was Sie unbedingt beachten sollten, sind die angegebenen Ruhezeiten. Definitiv sollten Sie zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr die Stereoanlage runter schrauben und leise sein. Das ist logisch. Aber auch in der Mittagszeit und dem späten Nachmittag sollten Sie Rücksicht walten lassen, wenn Sie Nachbarn und/oder Mitbewohner haben.
Des Weiteren sollten Sie sich schlau darüber machen, inwiefern Ihre Wohnung geräuschempfindlich ist. Haben Sie schalldichte Wände? Oder können Sie jedes Wispern Ihres Zimmernachbarns hören? Auch der Fußboden sollte überprüft werden, denn eventuell empfehlen sich leise Sohlen für Schuhe, damit Sie durch flotteres Durchschreiten Ihrer Zimmer keinen Ärger riskieren.
Und falls Sie Geburtstag haben und ihn auch feiern möchten - kündigen Sie es an! Meistens reagieren Nachbarn freundlich und aufgeschlossen. Wenn Sie sie jedoch vor vollendete Tatsachen stellen, kann Ihnen durchaus die Polizei berechtigterweise auf die Pelle rücken. Besser: Präventive Maßnahmen ergreifen und am besten alle Nachbarn einladen
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Wer ,,schön” wohnen will, sollte auch ,,gesund” wohnen, denn das eine schließt das andere mit ein und ohne das eine kann das andere nicht sein!
Und zu einem gesunden Wohlbefinden gehört die richtige Luft. Wer beherzt tief durchatmen will, braucht auch die richtige Luft dazu. Und leider haben die wenigsten Haushalte gute Luft in ihren Zimmern, denn allerhand Schadstoffe ,,verpesten” die Luft, von denen wir gar nicht wussten, dass sie uns schaden. weiterlesen »
Die wunderschönsten Momente fristen oftmals ihr trauriges Leben in staubigen Schuhkartons, irgendwo in der letzten Ecke des Schlafzimmers. Das muss aber nicht sein!
Schöne Fotos sollten gezeigt, Erinnerungen farbig und frisch gehalten werden - indem man sie richtig in Szene setzt. Wer eine handwerkliche Begabung besitzt, sollte sie dafür nutzen! Ich selber habe ja basteln schon im Kindergarten gehasst, was eigentlich schade ist, da selbst gebasteltes oftmals viel schöner und persönlicher als IKEA ist.
Wie wäre es denn mal mit einer Uhr, wo jeder Lieblingsmensch seine eigene Zeit bekommt? Baukästen für schlichte Uhren bekommt man zumeist im Baumarkt, einfach mal nachfragen. Und dann ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Ob Sie ,,nur” den Hintergrund der Uhr mit ihren Lieben ,,bestücken” oder ob Sie dem ganzen Holzrahmen einen neuen Anstrich verpassen - lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf!
Was ich persönlich ja auch sehr gerne mag, sind die schlichten ,,Wäscheklammer”-Rahmen, wie ich persönlich sie nenne
, das sind Metallstricke in Form von Strickleitern, die man am beliebigen Platz an der Wand hängt und die Fotos einfach wie Wäsche an einer Wäscheleine anpinnt. Schlicht, aber äußerst wirkungsvoll. Hierbei können Sie auch Fotos mit den gemalten Bildern Ihrer (Paten-)Kinder mit den festgehaltenen Foto-Momenten mischen - das gibt dem Platz noch eine verspielte Note. Gut für den, der´s mag.
Und für das absolute Highlight: Lassen Sie Ihr Lieblingsfoto doch einfach als Poster drucken! Mit ca. 10 Euro dürften sie preislich im Rahmen liegen und es gibt zahlreiche Unternehmen im Internet, die dieses anbieten. Und was gibt es schöneres, als den Kuss am Strand mit dem Liebsten groß und immerzu präsent im Wohnzimmer zu sehen? Da hören die Flitterwochen gar nicht erst wieder auf
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Auf jeden Fall sind Fotos einfach viel zu schade, als mit der Kleidung zusammen zu vermotten! Also raus damit, entstaubt und ab an die Wand!
Die kleinen Dinge sind oftmals die großen Hingucker! Der ,,altbacken Stil” ist immer noch nicht richtig abgefischt, jedoch haben ihn sich viele zu Herzen genommen. Wer trotzdem noch heraus stechen möchte, für den habe ich hier ein paar Tipps.
Erst einmal muss der Grundton im Zimmer stimmen: Weiße Wände oder gelbe Wände, aber keine weißen und gelben Wände, bitte! Wer ganz mutig ist, lässt auch die Fensterrahmen in der jeweiligen Farbe streichen. Da kommt gleich das Feeling von ,,altem Bauernhof” auf.
Dann kommt es auf die richtigen Akzente an: Muster peppen so einen Raum immer auf. Wer Indien mag, liegt damit sogar absolut richtig, eine Decke auf dem roten Sofa im indischen Look ist immer ein super Blickfang. Und lockert die Grundstimmung des Raumes auch nochmal so richtig auf. weiterlesen »
Mit ein wenig handwerklichem Geschick, der richtigen Anleitung und ein bisschen Geduld geht es eigentlich ganz einfach.
Zuerst einmal sollte das Werkzeug komplett sein. Mit Gummihammer, Zahnspachtel und Kelle, Gummiwischer, Plastikeimer und Rührquirl, Kartuschenpresse, Wasserwaage und Zollstock seid ihr gut ausgerüstet. Je nach dem welchen Untergrund ihr habt und für welche Fliesen ihr euch entschieden habt müssen nun folgende Materialien passend beschafft werden Fliesenkleber, Fugenmörtel, Fliesenkreuze, Grundierung und natürlich die Fliesen an sich.
Bevor es los geht solltet ihr feststellen ob der Untergrund tatsächlich völlig trocken ist. Dazu gibt es einen ganz einfachen Trick; Ein Stück Frischhaltefolie mit Kreppband auf den Boden kleben, so dass keine Luft darunter kommen kann und dann nach einem Tag überprüfen, ob sich Wassertröpfchen an der Folie angesammelt haben. Wenn dies der Fall sein sollte, ruft lieber einen Spezialisten an. Wenn nicht dann kann es losgehen!
1. Schritt: Mit Richtschnüren den Raum in gleichmäßige Rechtecke einteilen. Und einen Abschnitt mit den Fliesen trocken Probe legen. Am besten ihr mischt die Fliesen aus den verschiedenen Paketen, damit eventuelle Fabrikationsunterschiede, zum Beispiel im Farbton, nicht auffallen.
2. Schritt: Ein Teil des Fliesenklebers anrühren. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür wieviel man gerade benötigt. Nun mit dem Zahnspachtel den Kleber auf den Boden ziehen.
3. Schritt: Die Fliesen auf das Mörtelbett legen und leicht mit dem Gummihammer festklopfen. Zwischen den Platten nicht die Fugenkreuze vergessen, damit der Abstand eingehalten wird. Nun heißt es zwei bis drei Tage warten.
4. Schritt: Jetzt geht es ans Verfugen. Der Fugenmörtel wird diagonal zum Fliesenverlauf verteilt. Mit dem Gummischieber den flüssigen Mörtel gut zwischen die Fliesen schieben und dann den trockenen Fugenmörtel aufstreuen.
5. Schritt: Nach einer kurzen Pause kann der trockene Fugenmörtel mit dem Gummischaber zusammengefegt werden. Damit ist auch schon ein bisschen vorgereinigt. Zum Schluss müssen noch die Anschlussfugen abgedichtet werden und die Fliesen geputzt und schon ist der neue Boden fertig!
Tapeten sind was für Spießer! Von wegen. Früher vielleicht einmal, doch das hat sich gründlich geändert. Denn schließlich gibt es ja nicht nur langweilige Raufasertapeten und es muss ja auch nicht gleich der ganze Raum sein, der eintapeziert wird.
So wurde 2002 der Wettbewerb “New Walls, Please!” ins Leben gerufen. Die Veranstaltung wird vom Rat der Formgebung und der A.S. Création Tapetenstiftung getragen. Für den auf 10.000 Euro dotierten Preis wurden im letzten Jahr 300 Arbeiten aus 13 verschiedenen europäischen Ländern eingereicht. Doch die Nachwuchsdesigner hatten sich so ins Zeug gelegt, dass die Jury sich nicht für einen eindeutigen Gewinner entscheiden konnte. Diese Veranstaltung spricht wohl für sich; die Tapete ist zurück!
Kreative Tapetenideen lassen sich zum Beispiel bei Berlintapete finden. Hier gibt sich nicht nur außergewöhnliche Muster mit denen man seine Wohnung schmücken kann, sondern es wird auch die sogenannte “Tapete on demand” angeboten. Das Prinzip ist das gleich wie beim T-Shirt Drucken, nur das hier eben nicht das Hemd, sondern die Tapete bedruckt wird.
Und schließlich muss eine Tapete ja nicht gleich ein ganzes Zimmer oder eine ganze Wand schmücken. Mit nur einer Bahn lassen sich zum Beispiel sehr schöne Akzente setzen. Doch was brauche ich eigentlich um eine oder mehrere Tapetenbahnen erfolgreich an die Wand zu bringen?
Mit Zollstock und Bandmaß sollte erst einmal der Raum oder die Fläche vermessen werden die eintapeziert werden soll. Hierbei empfiehlt sich die folgende Faustformel:
Raumumfang (einfach am Boden entlang messen) x Raumhöhe : 5 = Tapetenmenge
Wenn es nun ans tatsächliche Tapezieren gehen kann, solltet ihr euch neben der Tapete eine Kleiderbürste, einen Kunststoffeimer (ein leerer Farbeimer tuts zum Beispiel auch), einen Tapeziertisch und -schere, -bürste und -walze besorgen. Mit einer Wasserwaage, Lot und dem allgegenwärtigen Bleistift erleichtert ihr euch das gerade tapezieren enorm. Zum Anbringen benötigt ihr außerdem noch einen Nahtroller.
Bevor nun Kleister und Tapete die Wand zieren, muss diese selbst erst einmal vorbereitet werden, denn ist sie nicht ganz glatt, sauber und trocken so fällt euch das hübsche Stück Papier schnell wieder vor die Füße. Auch gibt es viele verschiedene Kleber die für eure Situation geeignet sein könnten, fragt im Baumarkt am Besten welchen Kleister ihr für eure Tapete und Wand mitnehmen solltet.