Der Zimmerbrunnen ist ein Wohntrend, der eine gemütliche und Wohlfühlatmosphäre im Eigenheim schafft. Jedoch sieht dieses Wohnaccessoire nicht nur gut aus, sondern hat auch eine besondere Wirkung auf Körper und Geist
Zimmerbrunnen gibt es schon viele Jahre und gehören in vielen Haushalten zur Grundausstattung, denn Sie zaubern ein gemütliches Ambiente. Das leise rauschen des Wassers beruhigt Körper und Geist und wirkt sich entspannend auf ihr Gemüt aus.
Sisal Teppiche bestehen aus 100 Prozent Naturfasern. Diese Teppiche setzen in jedem Umfeld ihre ganz eigenen Akzente. Sie sind zeitlose Accessoires und an keinem Wohntrend gebunden.
Der Sisal Teppich besteht aus den Fasern der Agave. Die Sisal-Faser wird erst seit dem 19. Jahrhundert für Seile, Garne, Kordeln und Auslegeware verwendet. Aus den entstandenen Produkten werden dann die beliebten Sisal Teppiche gewebt.
Im Beitrag zum Laminat-Verlegen hieß es: “Teppichböden sind out”. Dazu stehe ich weiterhin, aber was wäre ein blitzender Parkett/Laminat- Boden ohne an den richtigen Stellen angebrachte Auflockerungen? Da eignen sich Teppiche ganz hervorragend.
Wer sich durch diese Ode gegen die Orientteppich-Verkäufer auf MSeyers zucker Blog liest, der findet am Ende des Artikels einen sehr interessanten Link zu einem Welt-Artikel, in dem erklärt wird, warum diese Läden immer Ausverkauf haben.
Ich weiß nur - ich hasse Teppichböden, aber ich liebe Orientteppiche! Klar, das ist interessant: Sehe ich primär den Reiz des Exotischen im Teppich? Projeziere ich mein Selbst auf die leere Fläche “Orient” durch den Kauf eines Teppichs und denke so, ich hätte mir die Exotik, die mir fehlt, zumindest in der Inneneinrichtung beschafft? Und wenn, was bedeutet das dann, dass ich das Ding täglich mit Füßen trete? Hmmm…
Die kulturelle Herkunft des Teppichs wird allgemein in Asien verordnet. Wikipedia nennt den ältesten Teppich-Fund: 500 v. Chr. in der Mongolei. Handgeknüpfte Teppiche waren in manchen Zeiten so viel wert wie Gold oder Gewürze.
Das ist zwar heutzutage anders, “richtige” Orientteppiche sind aber immer noch ziemlich teuer. Deswegen liegt bei mir auch ein Fake von IKEA rum, dem man seine Un-Originalität an den Ecken langsam anzusehen beginnt. Lustigerweise trägt das für die meisten Besucher gerade zur Authenzität bei. Je älter das Ding wird, desto mehr glauben die mir, dass da ein echter Orientteppich den Raum zwischen Schreibtisch und Couch abdeckt.
Die Moral von der Geschichte: Den “Orientler” billig im Designhaus einkaufen, die Kinder / die Katze / die Freundin ein paar mal drüberrollen lassen und fertig! Vielleicht senkt sich dann auch die Nachfrage für teure Teppiche und die Händler sind gezwungen, wieder seriöser zu agieren.
Teppichböden sind out. Dieser knallharten Erkenntnis müssen sich die wenigen verbliebenen Fans der 80er Jahre immer öfter stellen, wenn Gäste über den dunkelgrauen bis -grünen Teppich die Nase rümpfen.
Im Zeitalter der Allergien ist es außerdem für viele Leute sogar ungesund, auf Teppichboden zu wohnen. Mal ganz abgesehen von der Frage, wie man da Flecken rausbekommen soll…
Die Lösung: Laminatfußboden. Wem Parkett zu teuer ist, und wer das Geld für den Handwerker sparen möchte, der verlegt mit Klicklaminat selber. Das sieht bei sorgfältiger Handhabung gut aus und ist nicht besonders teuer. Im Gegensatz zu Bodenfliesen ist es auch noch einfach. Man sollte einige Dinge beachten, bevor man sich ans Verlegen macht.
1. Auch wenn fast jedes Bauhaus mit „Sehr einfach!“ wirbt – dieses Prädikat gilt für erfahrene Handwerker. Für den Inneinrichtungs- Neuling ist Klicklaminat durchaus zu schaffen, man sollte sich nichtsdestotrotz auf eine längere Arbeit einstellen. Die Vision: Man lege die Bohlen nebeneinander, schiebe ein bisschen, dann macht es „Klick!“ und der Fußboden sitzt. Die Realität: Mit viel Kraftaufwand werden die Laminatstücke platziert, dann wird mit einem Hammer und einem Schlagklotz (unbedingt im Baumarkt kaufen! Sie werden das Ding zu schätzen wissen) eingefügt.
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Besonders in Bad, Küche und Balkon bietet sich ein gefliester Boden an. Doch bei dieser erschlagenden Auswahl an Fliesen, welche soll ich am besten nehmen? Bei den Keramikfliesen unterscheidet man zwischen Steingut, Steinzeug, Feinsteinzeug, Terrakotta / Cotto oder Klinker.
Steingut nimmt mit zehn Prozent vergleichsweise viel Wasser auf, und ist somit nicht frostbeständig, diese Fliese sollte also nur in Küche und Bad und nicht auf dem Balkon verlegt werden. Vor dem Brennen der Fliese kann ein Muster aufgetragen werden, somit eignet sich Steingut gut als Zier-Fliese zur Dekoration. Steinzeug hingegen wird bei einer höheren Temperatur gebrannt und mit einer Glasphase angereichert. Somit nimmt sie wesentlich weniger Wasser auf, unter drei Prozent, und ist zudem viel stabiler. Diese frostfesten Fliesen werden auch von der Industrie genutzt, doch natürlich eignen sie sich ebenfalls für den Balkon oder Küchen- und Badboden.
Feinsteinzeug (FSZ) nimmt mit unter 0,5 Prozent noch weniger Wasser auf. Diese Platten weisen einen hohen Anteil an Quarz auf und sind sehr robust und frostfest. Sie werden sowohl glasiert als auch unglasiert und sogar unpoliert verwendet. Terrakotta kennen wir alle und es lässt uns direkt an Toskana und Sommerurlaub denken, vielleicht ist diese Fliesenart deshalb so beliebt. Frostbeständig ist sie zwar nicht, da ein relativ hoher Wasseranteil von 6 bis 15 Prozent aufgenommen wird, doch sie verleiht den Innenräumen ein herrlich rustikales Aussehen. Dazu kommt, dass der rötliche Farbton eine schöne Wärme in die Räume bringt. Klinker, oder Spaltklinker genannt, können im Gegensatz zum Cotto wunderbar auch auf dem Balkon verlegt werden, denn dieses grobkeramische Produkt ist frostfest.
Nun müsst ihr euch nur noch für Farbe und Muster der Fliesen entscheiden. Mit zwei Farben lassen sich zum Beispiel Schachbrett-Muster legen, die meiner Meinung nach wunderbar in Küchen passen. Es gibt sogar Fliesen die ein Holzmuster aufweisen, somit wird die kühle Atmosphäre, die durch Fliesen so leicht entstehen kann, genommen.