Mein Wohnparadies

My home is my castle
 


Sisal Teppiche bestehen aus 100 Prozent Naturfasern. Diese Teppiche setzen in jedem Umfeld ihre ganz eigenen Akzente. Sie sind zeitlose Accessoires und an keinem Wohntrend gebunden.

Sisal Pflanze treesftf ©Flickr

Der Sisal Teppich besteht aus den Fasern der Agave. Die Sisal-Faser wird erst seit dem 19. Jahrhundert für Seile, Garne, Kordeln und Auslegeware verwendet. Aus den entstandenen Produkten werden dann die beliebten Sisal Teppiche gewebt.

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Im Beitrag zum Laminat-Verlegen hieß es: “Teppichböden sind out”. Dazu stehe ich weiterhin, aber was wäre ein blitzender Parkett/Laminat- Boden ohne an den richtigen Stellen angebrachte Auflockerungen? Da eignen sich Teppiche ganz hervorragend.

Für manche Teppiche braucht es etwas Raum © flickr / rogiro

Wer sich durch diese Ode gegen die Orientteppich-Verkäufer auf MSeyers zucker Blog liest, der findet am Ende des Artikels einen sehr interessanten Link zu einem Welt-Artikel, in dem erklärt wird, warum diese Läden immer Ausverkauf haben.

Teppiche en masse © flickr / faria!Ich weiß nur - ich hasse Teppichböden, aber ich liebe Orientteppiche! Klar, das ist interessant: Sehe ich primär den Reiz des Exotischen im Teppich? Projeziere ich mein Selbst auf die leere Fläche “Orient” durch den Kauf eines Teppichs und denke so, ich hätte mir die Exotik, die mir fehlt, zumindest in der Inneneinrichtung beschafft? Und wenn, was bedeutet das dann, dass ich das Ding täglich mit Füßen trete? Hmmm…

Wunderschöner Teppich mit Kreismuster © flickr / jaredDie kulturelle Herkunft des Teppichs wird allgemein in Asien verordnet. Wikipedia nennt den ältesten Teppich-Fund: 500 v. Chr. in der Mongolei. Handgeknüpfte Teppiche waren in manchen Zeiten so viel wert wie Gold oder Gewürze.

Ein idealer Rastplatz © flickr / ArtamnesiaDas ist zwar heutzutage anders, “richtige” Orientteppiche sind aber immer noch ziemlich teuer. Deswegen liegt bei mir auch ein Fake von IKEA rum, dem man seine Un-Originalität an den Ecken langsam anzusehen beginnt. Lustigerweise trägt das für die meisten Besucher gerade zur Authenzität bei. Je älter das Ding wird, desto mehr glauben die mir, dass da ein echter Orientteppich den Raum zwischen Schreibtisch und Couch abdeckt.

Die Moral von der Geschichte: Den “Orientler” billig im Designhaus einkaufen, die Kinder / die Katze / die Freundin ein paar mal drüberrollen lassen und fertig! Vielleicht senkt sich dann auch die Nachfrage für teure Teppiche und die Händler sind gezwungen, wieder seriöser zu agieren.

Ein großer Teppich-Liebhaber… © flickr / cote


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Auf Laminat fühlt sich jeder wohl © flickr / Indigo GoatTeppichböden sind out. Dieser knallharten Erkenntnis müssen sich die wenigen verbliebenen Fans der 80er Jahre immer öfter stellen, wenn Gäste über den dunkelgrauen bis -grünen Teppich die Nase rümpfen.

Im Zeitalter der Allergien ist es außerdem für viele Leute sogar ungesund, auf Teppichboden zu wohnen. Mal ganz abgesehen von der Frage, wie man da Flecken rausbekommen soll…

Die Lösung: Laminatfußboden. Wem Parkett zu teuer ist, und wer das Geld für den Handwerker sparen möchte, der verlegt mit Klicklaminat selber. Das sieht bei sorgfältiger Handhabung gut aus und ist nicht besonders teuer. Im Gegensatz zu Bodenfliesen ist es auch noch einfach. Man sollte einige Dinge beachten, bevor man sich ans Verlegen macht.

Zum Laminatverlegen braucht es einen guten Hammer! © flickr / PPDIGITAL1. Auch wenn fast jedes Bauhaus mit „Sehr einfach!“ wirbt – dieses Prädikat gilt für erfahrene Handwerker. Für den Inneinrichtungs- Neuling ist Klicklaminat durchaus zu schaffen, man sollte sich nichtsdestotrotz auf eine längere Arbeit einstellen. Die Vision: Man lege die Bohlen nebeneinander, schiebe ein bisschen, dann macht es „Klick!“ und der Fußboden sitzt. Die Realität: Mit viel Kraftaufwand werden die Laminatstücke platziert, dann wird mit einem Hammer und einem Schlagklotz (unbedingt im Baumarkt kaufen! Sie werden das Ding zu schätzen wissen) eingefügt.

2. Benötigtes Werkzeug: Schlagklotz (Baumarkt). Abstandhalter (Baumarkt, zur Not CD-Hüllen oder ähnliches). Zugeisen (Baumarkt). Hammer. Stift zum Markieren. Stichsäge zum Zuschneiden der Bretter.

Arbeitsschritte:

  1. 0,2 mm starke PE- Folie auslegen.
  2. Überlegen, ob gedämmt werden soll. Klicklaminat kann auch ohne Dämmschicht verlegt werden.
  3. In der rechten Raumecke beginnen. „Rechts“ meint mit dem Rücken zur Hauptlichtquelle ausgerichtet. Die Nutseite zur Wand, wird die erste Reihe mit Abstandskeilen zur Wand fixiert (Abstand 10- 15 mm) und mit Hammer und Schlagklotz zusammengefügt.
  4. Das letzte Element der Reihe wird mit dem Zugeisen eingefügt, davor muss mit der Stichsäge zugesägt werden, damit es auch passt.
  5. Man nimmt jetzt das, was vom Zusägen übrig geblieben ist (außer das Stück ist unter 20 cm groß) und beginnt damit die nächste Reihe auf der anderen Raumseite. So bekommt man automatisch einen Versatz (mindestens 20-25 cm je Reihe) und wiederholt das Ganze mit der neuen Reihe.
  6. Für einen optimalen Abschluss mit der Tür gibt es extra Profilsysteme, hier im Baumarkt beraten lassen.
  7. Wenn das Laminat fertig verlegt ist, nur noch die Seitenleisten an die Wand schrauben, um den Ausdehnungsabstand zu verdecken und fertig. Kann sofort belastet werden.

Klicklaminat ist eine verhältnismäßig einfache Art, den Untergrund seiner Wohnung hell und modern zu gestalten, ohne viel Geld zu investieren. Mit ein bisschen Arbeitswillen spart man sich auch noch den Handwerker!


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Bodenfliesen - Fliesenboden

Autor: Pia
abgelegt in: Bad, Küche

Besonders in Bad, Küche und Balkon bietet sich ein gefliester Boden an. Doch bei dieser erschlagenden Auswahl an Fliesen, welche soll ich am besten nehmen? Bei den Keramikfliesen unterscheidet man zwischen Steingut, Steinzeug, Feinsteinzeug, Terrakotta / Cotto oder Klinker.

Bad Spiegel Fliesen © Flickr / DanSordidNSundryPictures

Steingut nimmt mit zehn Prozent vergleichsweise viel Wasser auf, und ist somit nicht frostbeständig, diese Fliese sollte also nur in Küche und Bad und nicht auf dem Balkon verlegt werden. Vor dem Brennen der Fliese kann ein Muster aufgetragen werden, somit eignet sich Steingut gut als Zier-Fliese zur Dekoration. Steinzeug hingegen wird bei einer höheren Temperatur gebrannt und mit einer Glasphase angereichert. Somit nimmt sie wesentlich weniger Wasser auf, unter drei Prozent, und ist zudem viel stabiler. Diese frostfesten Fliesen werden auch von der Industrie genutzt, doch natürlich eignen sie sich ebenfalls für den Balkon oder Küchen- und Badboden.

Bunte Fliesen © Flickr / jim snapper Feinsteinzeug (FSZ) nimmt mit unter 0,5 Prozent noch weniger Wasser auf. Diese Platten weisen einen hohen Anteil an Quarz auf und sind sehr robust und frostfest. Sie werden sowohl glasiert als auch unglasiert und sogar unpoliert verwendet. Terrakotta kennen wir alle und es lässt uns direkt an Toskana und Sommerurlaub denken, vielleicht ist diese Fliesenart deshalb so beliebt. Frostbeständig ist sie zwar nicht, da ein relativ hoher Wasseranteil von 6 bis 15 Prozent aufgenommen wird, doch sie verleiht den Innenräumen ein herrlich rustikales Aussehen. Dazu kommt, dass der rötliche Farbton eine schöne Wärme in die Räume bringt. Klinker, oder Spaltklinker genannt, können im Gegensatz zum Cotto wunderbar auch auf dem Balkon verlegt werden, denn dieses grobkeramische Produkt ist frostfest.

Nun müsst ihr euch nur noch für Farbe und Muster der Fliesen entscheiden. Mit zwei Farben lassen sich zum Beispiel Schachbrett-Muster legen, die meiner Meinung nach wunderbar in Küchen passen. Es gibt sogar Fliesen die ein Holzmuster aufweisen, somit wird die kühle Atmosphäre, die durch Fliesen so leicht entstehen kann, genommen.


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