Mein Wohnparadies

My home is my castle
 


Auf Laminat fühlt sich jeder wohl © flickr / Indigo GoatTeppichböden sind out. Dieser knallharten Erkenntnis müssen sich die wenigen verbliebenen Fans der 80er Jahre immer öfter stellen, wenn Gäste über den dunkelgrauen bis -grünen Teppich die Nase rümpfen.

Im Zeitalter der Allergien ist es außerdem für viele Leute sogar ungesund, auf Teppichboden zu wohnen. Mal ganz abgesehen von der Frage, wie man da Flecken rausbekommen soll…

Die Lösung: Laminatfußboden. Wem Parkett zu teuer ist, und wer das Geld für den Handwerker sparen möchte, der verlegt mit Klicklaminat selber. Das sieht bei sorgfältiger Handhabung gut aus und ist nicht besonders teuer. Im Gegensatz zu Bodenfliesen ist es auch noch einfach. Man sollte einige Dinge beachten, bevor man sich ans Verlegen macht.

Zum Laminatverlegen braucht es einen guten Hammer! © flickr / PPDIGITAL1. Auch wenn fast jedes Bauhaus mit „Sehr einfach!“ wirbt – dieses Prädikat gilt für erfahrene Handwerker. Für den Inneinrichtungs- Neuling ist Klicklaminat durchaus zu schaffen, man sollte sich nichtsdestotrotz auf eine längere Arbeit einstellen. Die Vision: Man lege die Bohlen nebeneinander, schiebe ein bisschen, dann macht es „Klick!“ und der Fußboden sitzt. Die Realität: Mit viel Kraftaufwand werden die Laminatstücke platziert, dann wird mit einem Hammer und einem Schlagklotz (unbedingt im Baumarkt kaufen! Sie werden das Ding zu schätzen wissen) eingefügt.
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Ornamentfrei, funktional und zeitlos. Diese drei Worte fallen mir ein, denke ich an Bauhaus. Die berühmten Möbel von namenhaften Designern wie Marcel Breuer, Mies van der Rohe oder Le Corbusier sind auch gut 80 Jahre nach ihrer Entwicklung noch sehr begehrt. “Form follows Function” - diesen Satz wird jeder schon einmal gehört haben. Vielleicht ohne sich großartig Gedanken darüber zu machen, doch viel treffender könnte man diese Möbel eigentlich nicht beschreiben. Denn die Funktion bestimmt die Form.

Obwohl nicht alle Bauhausmöbel aus Stahl gefertigt sind, so enthält doch ein Großteil genau dieses Material. Oft kombiniert mit hochwertigem Leder, wie zum Beispiel der renommierte “Chaise Lounge”. Das erklärt auch die Lebensdauer der Stühle, Sessel, und Sofas. Zum Teil erklärt es auch die Preise der guten Stücke. Selbstredend muss man für einen Einrichtungsgegenstand der verschraubt und nicht verleimt, der aus Massivholz und Leder und nicht aus Sperrholz und billigem Stoff gefertigt ist tiefer in die Tasche greifen, doch muss man dafür gleich über 1000 Euro zahlen?

Nein muss man nicht! Denn in Deutschland, der Schweiz und in Österreich werden die Möbel auf Grund von noch nicht abgelaufenen Lizenzen auf einem viel höheren Preisniveau gehandelt als in anderen Ländern. Es lohnt sich also sich einmal auf dem ausländischen Markt umzusehen. Auch sollte man sich überlegen, ob man bei dem offiziellen Hersteller kauft oder sich einen Nachbau zulegt. Dabei sollten Stuhl, Sessel oder Liege aber besser direkt begutachtet werden, denn gerade bei Internetbestellungen ist die Enttäuschung im Nachhinein oft groß. Weiter nützliche Tipps, auf was es zu achten gilt, gibt es hier.

Ob einem die kühle, sachliche Art und Weise der Bauhaus-Möbel gefällt sei jedem selbst überlassen. Besonders beliebt sind sie natürlich im Arbeitsbereich. Denn hier passen die klaren und unverspielten Formen perfekt hinein.

Wassily Chair


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