Wohnratgeber

Stiftung Warentest: Wäschetrockner und Waschtrockner geben sich sparsam

Einige Haushaltsgeräte wie Wäschetrockner sind mehr als purer Luxus: Vor allem in Familien mit Kindern oder in kleinen Wohnungen zahlt sich die Anschaffung sehr schnell aus. Einen hohen Preis oder Energieverbrauch muss niemand befürchten. Die Stiftung Warentest hat Wäschetrockner und Waschtrockner getestet und kommt dabei zu dem Schluss: Die neuen Geräte sind in Sachen Energieverbrauch so sparsam wie nie – selbst Hybriden wie die Waschtrockner.

Stiftung Warentest: Wäschetrockner so sparsam wie noch nie

Während die Wäschetrockner vergangener Zeiten noch wahre Energiefresser waren, erzeugen heutige Geräte mit Energieeffizienz und einem deutlich geringen Energieverbrauch. Das zumindest ergaben diverse Tests unterschiedlicher unabhängiger Institute in den vergangenen zwei Jahren. So hat zum Beispiel die Stiftung Warentest Wäschetrockner (01/2012) und Waschtrockner (01/2013) getestet und festgestellt: Die meisten Waschtrockner sind fast ebenso energieeffizient wie moderne Waschmaschinen und vor allem Wäschetrockner mit Wärmepumpe helfen dabei, hohe Stromkosten zu vermeiden. So wundert es auch nicht, dass im Stiftung Warentest Wäschetrockner Test ein Gerät besonders überzeugte: Der Bosch EcoLogixx 7S Wärmepumpentrockner mit selbstreinigendem Kondensator überzeugte die Experten mit seiner Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz ebenso wie mit hohem Komfort und innovativer Elektronik, was ihm den Spitzenplatz im Test einbrachte.

Waschtrockner, die verkappten Wasserverschwender?

Neben den derzeitigen Top-Geräten enthüllt der Stiftung Warentest Wäschetrockner Test 2012 und 2013 aber auch versteckte Probleme. So stellen Waschtrockner in kleinen Wohnungen zwar eine gute Alternative zur Waschmaschine-Trockner-Kombi dar und verbrauchen nur wenig mehr Energie als effiziente Waschmaschinen. Dafür entpuppten sich einige Geräte im Test aber als Wasserverschwender – und zwar beim Trocknen. Das Problem: Ein großer Teil der Maschinen benötigen zum Trocknen Wasser statt Luft wie bei herkömmlichen Kondensationstrocknern. Damit erhöht sich der Wasserverbrauch der Geräte in der Spitze um satte 120 Liter. Wer also aus finanziellen oder Platzgründen lieber zu einem Waschtrockner greifen möchte, sollte darauf achten, dass es sich dabei um ein Gerät handelt, der dazu kein Wasser benötigt.

Wäschetrockner mit Wärmepumpe auf dem Vormarsch

Der technische Fortschritt macht auch vor Wäschetrocknern nicht halt. Schon der Stiftung Warentest Wäschetrockner Test 2012 weist darauf hin, dass moderne Trockner mit Wärmepumpe so viel Energie sparen wie nie zuvor. Grund dafür ist das Trocknungsverfahren selbst, bei dem die Zuluft mit der Wärme aus dem heißen Teil der Maschine vorgewärmt wird, was rund 50 Prozent Energie beim Erwärmen der Trocknungsluft spart. Entsprechende Geräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Kondensationstrockner. Dafür sparen sie laut Stiftung Warentest Wäschetrockner Test aber auch 570 Euro Stromkosten nach 10 Betriebsjahren.

Bild: GoodMood Photo – Fotolia

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