Wohnratgeber

Spirituelles wohnen – wie man aus seinem Zuhause eine Wohlfühloase zaubert

Fast schon zweiter Advent. Die besinnliche Jahreszeit lässt uns näher aneinander rücken. Zeit für kuschelige Geschichten am Kaminfeuer. Deshalb werde auch ich heute ganz besinnlich und erzähle euch was eher esoterisches 😉 .

Normalerweise ist Spiritualität ja auch nicht so mein Ding. Aber manchmal gibt es eben einfach Dinge, die man nicht erklären kann. Kennt ihr das, wenn ihr in eine Wohnung kommt oder ein Haus betritt, in dem ihr euch sofort wohl fühlt? Es herrscht ein eigentümliches, sympathisches Chaos, die Decken sind hoch und die Böden aus weichem, knarzenden, Laminat.

Ich würde diese Orte immer irgendwie ,,bunt“ beschreiben. Irgendetwas ist anders. Aber man könnte nicht genau benennen, was das ist. Sind es die Menschen, die einem Ort ein ganz bestimmtes Gefühl verleihen? Oder etwas anderes?
Dazu fällt mir eine interessante Geschichte ein, die ich mal erlebt habe.

Ich besuchte eine Freundin, obwohl es mir wirklich nicht gut ging. Ich war mies gelaunt und eine anstrengende Woche hinter mir. Wir saßen also bei ihr, ich eher missmutig, tranken ein Bier und relativ früh zeigte sie mir mein Zimmer, in dem ich übernachten sollte. Ich ging da also rein und plötzlich war alles wie weg geblasen. Ich fühlte mich wohl, angekommen und irgendwie sofort zuhause. Das Zimmer war bunt gestrichen, mit wilden Mustern und Verzierungen an den Wänden.
Ich fragte sie also frei heraus, was an diesem Raum anders ist, als in den anderen.

Dabei kam heraus, dass ihre Mutter in diesem Zimmer ihre verschütteten Gefühle heraus gelassen hat. Sie war unsagbar wütend. Auf sich selbst, das Leben, auf die Welt. Also kaufte sie sich ein paar Eimer Farbe und überlegte sich, all ihre Wut in dieses Zimmer zu pressen, die Wut einfach heraus zu malen. Sie verzog sich zwei Tage lang in dieses Zimmer, hörte Musik und ward erstmal nicht gesehen. Aber heraus kam eine verwandelte Frau, die in ihre Mitte zurück gefunden hatte.

Komische Geschichte? Finde ich im Prinzip auch. Aber es hat offensichtlich funktioniert. Selber ausprobiert habe ich so etwas nicht – ich bin da der eher pragmatische Typ. Wenn ich wütend bin, gehe ich joggen 😉 . Aber vorenthalten wollte ich euch diese kleine Anekdote auch nicht. Das ist meine kleine Weihnachtsgeschichte zum Thema ,,wohnen“ zum Nikolaus 🙂 .

Frohen zweiten Advent wünsche ich außerdem!

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