Wohnratgeber

Schatten auf Terrasse und Balkon

Das schöne Wetter macht Balkon und Terrasse zu bevorzugten Aufenthaltsorten. Doch bei Temperaturen um 30 Grad sollte zumindest ein Teil des Außenbereichs im Schatten liegen. Neben Sonnenschirmen bieten sich Markisen und Sonnensegel an.

Sonnenschirm, Markise oder Sonnensegel?

Die grundsätzliche Frage ist, ob man einen fest installierten Sonnenschutz oder einen Schirm verwenden möchte. Sonnenschirme haben den Vorteil, dass sie flexibel aufstellbar sind. Allerdings benötigen sie auch Platz zum Aufstellen und können gerade auf kleinen Balkonen zu sperrig sein. Gerade wer ein Modell mit großem Durchmesser wünscht, muss genügend Raum für einen angemessenen Ständer haben. Und in höher gelegenen Etagen darf man eventuelle stärkere Böen nicht vergessen. Markisen haben den Vorteil, dass sie fest installiert sind, größere Flächen abdecken und schnell ein- und auszufahren sind – auf Wunsch sogar maschinell. Allerdings ist ihre Anbringung aufwendiger und sollte am besten vom Fachmann durchgeführt werden. Sonnensegel sind praktisch, da man sie mit ein paar Haken und Schnüren befestigen kann.

Welcher Sonnenschutz bedarf einer Genehmigung?

Wer ein eigenes Haus hat, kann aufstellen und anbringen, was er möchte. Einzige Ausnahme: Ist die Fassade denkmalgeschützt, darf eine Markise möglicherweise gar nicht oder nur in historisch akkurater Form angebracht werde. Bei Mietshäusern erfordert eine Markise die Genehmigung durch den Vermieter, die für ein Sonnensegel notwendigen Haken aber nicht. Bei Eigentümergemeinschaften müssen Markisen im Rahmen einer Eigentümerversammlung genehmigt werden.

Foto: M.Rosenwirth – Fotolia

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