Wenn es um die Einrichtung einer neuen Wohnung oder generell um Veränderungen innerhalb der Wohnungen geht, werden Regale normalerweise arg vernachlässigt. Erst am Ende, wenn alles seinen Platz gefunden hat, wird erst die Anschaffung eines Regales in Betracht gezogen, um dem ein oder anderen Buch noch eine Heimat zu geben. Diese Stiefmütterlichkeit, die Regale erfahren, haben sie nun wirklich nicht verdient, weshalb sich Regale neuerdings zu einem Trend entwickelt haben.
Statt des klobigen Einbauschrankes werden Regale miteinander verkuppelt, so dass letztendlich ein Regalsystem zustande kommt. Die Mischung aus verschiedenen Variationen kommt dem Trend der Individualisierung sehr entgegen, können doch geschlossene Komponenten mit offenen wunderbar miteinander kombiniert werden. Jedoch sollte man an dieser Stelle beachten, dass vollkommen überladene und überfrachtete Regale inzwischen der Vergangenheit angehören. Der Mut zur Lücke ist wesentlich stilsicherer, als wenn sich die Bretter unter der Last verbiegen.
Auch das klassische Holzregal muss nicht immer die beste Lösung sein. Wenn man vielleicht eine Garage mietet, findet sich für dieses noch das entsprechende Ambiente. Vielmehr regieren die Farben auch bei den Regalen, sie verleihen zusätzliche Frische. Zudem sind die Formen derart vielfältig, dass sich eigentlich für jeden Raum das passende Regal finden lässt. Selbst für Bäder hat man Regale entwickelt, die nicht mehr wie Fremdkörper wirken.
Er ist ein Klassiker des Möbeldesigns. Er ist eine Ikone des Möbeldesigns. Er ist der legendäre „Lounge Chair“. Charles Eames entwarf ein Möbelstück, das das Aushängeschild der Klassischen Moderne werden sollte. Und der „Lounge Chair“ war und ist ein gefragtes Designermöbel.
Charles Eames brachte mit dem Sitzmöbel „Lounge Chair and Ottoman“ im Jahre 1956 eine modernere Interpretation des klassischen Clubsessels hervor. Denn in Form und Funktion konnte ein Möbelstück nicht zeitloser sein. Optimaler Sitzkomfort und hohe Qualität zeichnen das Möbelstück aus. Und das seit nunmehr über 50 Jahren.
Der Name IKEA ist sicher allen bekannt und erfreut viele Kunden mit teils kniffligen Bauanleitungen, die für geübte Hände allerdings kaum mehr ein Problem darstellen. Für Anfänger sei gesagt – Übung macht den Meister, beim nächsten Möbelstück geht es schon schneller und nicht verzweifeln.
IKEA hat mit dem Firmenprinzip funktioneller und alltagstauglicher Produkte zu niedrigen Preisen anzubieten, sehr viele Anhänger und Begeisterte gefunden, die gar nicht genug von den schwedischen Möbelstücken bekommen können. Es werden für alle notwendigen Belange den Haushalt betreffend die passenden Produkte angeboten und zeigen mit den einfallsreichen Ideen immer wieder neue Möglichkeiten zur Wohngestaltung.Derzeit lädt der Möbelhersteller IKEA zum alljährlichen Midsommar ein.
Was steckt eigentlich dahinter? Ursprünglich ist Midsommar eine schwedische Tradition, die sich das Möbelhaus auch zu eigen gemacht hat. IKEA feiert damit die kleinen Preise der angebotenen Produkte und besinnt sich mit dem traditionellen Midsommar Baum und gleich einer passenden Bauanleitung auf der Homepage zum Basteln.
Der Sichtschutz für das Fenster ist in den letzten Jahren wieder ein wichtiges Element bei der Ausstattung der Zimmer geworden. Wo lange Zeit die einfache Gardine oder die simple Aluminium-Jalousie gegen die Neugierde der Nachbarn half, schmücken jetzt dekorative Schals, aufwendige Schiebesysteme oder Jalousien aus Naturstoffen die Fenster.
Aber welche der unzähligen Lösungen passt am besten in das Zimmer, dazu muss man sich zunächst dem Zweck des Zimmers bewusst sein. In einem Schlafzimmer sollte es sich nicht nur um einen schlichten Sichtschutz handeln, sondern um eine wirkliche Verdunklungsvariante. Hierfür eigenen sich zwar immer noch die fülligen und dunkelfarbigen Gardinen hervorragend, aber gerade sie nehmen sehr viel Raum ein. Stattdessen sollte man hier eher auf die bewährte Jalousie zurückgreifen, die bei Bedarf vollkommen herauf gezogen oder eben nur teilweise geöffnet wird. Der momentane Trend hierbei geht zu Naturstoffen wie helle Hölzer oder Bambus.
Im Wohnbereich haben Schiebesysteme unheimlich an Popularität gewonnen. Auf diese Weise können vor den Fenstern verschiedene Farben miteinander kombiniert werden, zudem mit Mustern versehene beziehungsweise einfarbige Schals. Wenn Gardinen noch zum Einsatz kommen, sind sie eher schlicht und äußerst transparent, dafür von unglaublicher farblicher Vielfalt. Generell hat Farbe wieder ein Zugang in den Wohnbereich gefunden, eine durchaus angenehme Tendenz.
Am Ende bleibt das Einsatzgebiet Arbeitszimmer, wo vorwiegend auf die Jalousie zurückgegriffen wird, was angesichts ihrer Funktionalität mit Sicherheit die beste Lösung ist. Bei zunehmender Dunkelheit kann schnell für Licht gesorgt und einfallende Sonnenstrahlung schnell ausgeblendet werden. Dies wird sich kaum in den nächsten Jahren ändern.
Bedenkt man die Tatsache, dass Körperhygiene bis zur Aufklärung in der Gesellschaft extrem verpönt gewesen war, ist es doch sehr verwunderlich, wie sehr die Körperpflege inzwischen Einfluss auf unseren Tagesablauf genommen hat. Wo einst Parfüm oder weißes Duftpulver über so manchen Gestank hinweg helfen musste, wird heutzutage ein wahres Feuerwerk der Körperpflege abgebrannt.
Das Schaumbad gilt heutzutage als Inbegriff für Erholung und Entspannung, das aber auch im entsprechenden Ambiente genossen werden möchte. Standardisierte Badewannen, womöglich als Maßgabe für die gesamte Größe des Bades, sind vollkommen aus dem Trend. Wenn möglich, installiert man sich eine freistehende Badewanne als Gipfel der privaten Badekultur. Dabei ist Optik nicht immer unbedingt der zwingende Hintergrund, vielmehr ist es das Gefühl etwas Außergewöhnliches zu besitzen. Gerade Modelle mit einem anmutenden Stil, Klauenfüßen und einem Hauch von „viktorianisch“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Hersteller führen die Eleganz der freistehenden Badewannen auf die Klauenfüße zurück, die schon in der Antike als Machtsymbole herhalten mussten.
Mal abgesehen von diesen imagefördernden Beweggründen sehen freistehende Badewannen im viktorianischen auch wirklich gut aus. Es ergibt sich schon durch die fehlende Einmauerung der Eindruck von mehr Raum, die Wanne ist zwar immer noch ein tragendes Element, aber nicht mehr die Maßgabe des Bades. Umrandet von verschiedenen Dekorationsvarianten wie dunkles Parkett oder antike Figuren wird das Bad zu einem wirklichen Erholungstempel.
Balkonschaukeln sind trotz ihrer Artverwandheit bitte nicht mit Hollywoodschaukeln zu verwechseln. Selbst der Abteilungsleiter eines gängigen Gartenbaucenter schaute zunächst recht ungläubig, aber Balkonschaukeln sind wesentlich kleiner und kompakter.
Gerade in jüngster Vergangenheit haben Liegestühle und Balkonschaukeln eine große Anhängerschaft gefunden. Am Wochenende, wenn die Sonne scheint, ist es manchmal müßig irgendwo in den Park zu fahren, stattdessen kann man sich gemütlich auf dem heimatlichen Balkon in der Sonne wiegen und einmal richtig relaxen.
Die Konstruktion einer Balkonschaukel ist selbstverständlich jener der Hollywoodschaukel sehr ähnlich, basieren doch beide auf dem gleichen Prinzip. Der Vorteil einer Balkonschaukel ist ihre Größe. Sie ist erheblich kleiner und schmaler, und kann bei einigen Modellen genau auf die Breite des Balkons abgestimmt werden. Aber gerade bei jenen Modellen hat man oftmals das Gefühl ausgebildeter Handwerker zu oder einen Job bei Bosch haben zu müssen, um mit der Vielzahl an Geräten einen ordnungsgemäßen Aufbau zu gewährleisten.
Die Preise für gängige Balkonschaukel bewegen sich zwischen 200 und 300 Euro. Die Kosten rentieren sich in jedem Fall, wenn man das Relaxen zu Hause zu schätzen weiß.
Licht war schon ein wichtiges Element, wenn es um die Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung ging. Die Ausrichtung von Tischen, Schränken und Schreibtischen war abgängig vom jeweiligen Lichteinfall und selbst auf die Farbauswahl es Raumes richtet sich danach.
Hierbei orientiert sich nun einmal alles am natürlichen Tageslicht, wobei das künstliche Licht vollkommen unbeachtet bleibt, dabei verbringt ein Mensch mit einem normalen Arbeitsrhythmus wesentlich mehr Zeit unter der künstlichen Sonne. Jetzt haben Designer das künstliche Licht als tragendes Dekorationsmittel für sich entdeckt. Skulpturale Leuchten sollen die Wohnräume erobern.
Oftmals achtlos irgendwo im Raum drapiert, fristen Lampen ein regelrechtes Nischendasein. Nun sollen sie aber den Lebensraum nicht nur mit Licht bereichern, sondern auch mit ihren ungewöhnlichen Formen. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten Sockelleuchten, die insbesondere bei glatten Böden wie Parkett, Fliesen oder Linoleum zum Tragen kommen. Anders als üblichen befindet sich die Lichtquelle am Sockel der Lampe und erleuchtet trotzdem große Teile des Raumes.
Die glatten Oberflächen der Böden helfen bei der räumlichen Verteilung des Lichtes. Andere Entwürfe sind Lampen aus flexiblem Kunststoff, die sich wie eine Boa um ein tragendes Möbelstück windet. Den Formen scheinen hierbei keine Grenzen gesetzt, so entwickelte man Kuben, Tropfen oder Kugel, die explizit einen optischen Schwerpunkt im Raum bilden.
Dank der skulpturalen Leuchten wird der alltägliche Lebensraum enorm bereichert. Die neuartigen Lichtquellen verleihen ihnen ein neuartiges Ambiente.
Angesicht von gerade einmal acht Quadratmetern, die den durchschnittlichen Deutschen an Raum im Bad zur Verfügung stehen, sehen viele Menschen trotz aller Vorzüge einer Badewanne die Dusche als endgültige Lösung des Platzproblems.
Die Wasserersparnis, in der heutigen Zeit nicht unerheblich, sowie die Zeitersparnis sind die wichtigsten Beweggründe zum Neubau einer Dusche. Die notwendigen Teile wie Duschwannen, Wannenverkleidung und Bodenfliesen lassen sich recht schnell im Baumarkt besorgen, jedoch muss man sich zunächst die Genehmigung vom Vermieter besorgen. Dann kann das Unternehmen „Duschenbau“ in Angriff genommen werden.
Einer der wichtigsten Aspekte beim Einbau einer Dusche ist die Isolierung der Wände. Abdichtanstriche mit der wasserdichten Schutzschicht Lastogum verhindern das Durchdringen der Nässe und bilden eine gute Grundlage für die Fliesen. Im bei den Fliesen die richtige Farb- und Materialauswahl zu treffen, sollte man ruhig den Dienst eines Raumausstatters in Anspruch nehmen, da dieser kleine Details mittels entsprechender Software bereits im Vorfeld planen kann. Das Fliesen selbst benötigt lediglich ein wenig Geschick und Geduld. Der schwierige Teil beginnt mit dem Bau der Ablaufgarnitur, wo die Rohre in entsprechender Länge zurecht geschnitten werden müssen, um sie dann optimal an die darüber liegende Duschwanne anzupassen. Nachdem die Wanne angepasst wurde, gilt es noch eine passende Verkleidung zu finden. Hier muss man einen Kompromiss zwischen Praktikabilität und Schönheit finden, weshalb eine Verkleidung mit Fliesen bei einem Rohrbruch und anderen Katastrophen eher hinderlich ist.
Im Anschluss nur noch die Kabine an den Wänden anpassen, oder wenn diese nicht gewünscht ist, einen Duschvorhang anbringen und fertig ist die eigene Dusche.
Ikea machts möglich, schicke Möbel für jedermann! Das Problem dabei: In fast allen Wohnungen sieht es gleich aus. Das unvermeidliche weiße, quadratische Regal. Das Sofa-Tischchen, mal in weiß, grün oder rot gesehen. Die Teekanne und die Tassen auf dem mal weißen, grünen oder roten Tischen… die hab ich doch auch zu Hause.
Was tun? Neue Möbel kaufen? Nein. Das kostet viel Zeit und Geld. Und davon fehlt ja bekanntlich entweder Erstes oder Zweites.
Die Lösung heißt Möbel- und Tapetensticker. Was si![]()
ch im ersten Moment nach Kinderzimmer anhört, ist in Wirklichkeit eine grandiose Idee. Die Aufkleber von Heykukka aus Berlin zum Beispiel. Mir gefällt hier besonders gut die Schweden Reihe. Und die Aufkleber gibts nicht nur großformatig für die Wand und die Möbel, sondern auch für Shirts oder den Laptop. Wenn ihr also im Moment nicht nur das dringende Bedürfnis nach einem Eis in der Sonne, sondern auch nach frischen Wind im trauten Heim verspürt, dann seid ihr bei den Berliner Designern genau an der richtigen Adresse.
Auch bei Nouvelles Images gibt es die sogenannten Wand Tatoos. Für meinen Geschmack teilweise ein wenig kitschig, aber auch hier finden sich ansehnliche Ideen mit denen man sich den Frühling in die Wohnung holen kann.
Das Schöne an den Aufklebern ist, dass man sie genauso schnell wieder entfernen kann wie sie angebracht wurden. Kann man das Blümchen hinterm Bett nicht mehr sehen, muss es nicht mehrmals überstrichen werden, sondern ist mit einem Handgriff verschwunden. Also nicht zögern, sondern fröhlich loskleben!
Glas als dekoratives Bauelement erlebt in der jüngsten Vergangenheit eine Renaissance. Einst als typischer Kitsch der 60er
und 70er Jahre verschrien, haben sich die farbenfrohen Glassteine als Trennwand, als Büroteiler oder als Wandelement den Weg in die deutschen Wohnzimmer und Büros geebnet.
Irgendwie schienen sie noch unansehnliche Überreste der veralteten Architektur zu sein, dabei verliehen in den 70er Jahren so manchem langweiligen Reihenhaus den entsprechenden Pepp. Heimwerker produzierten zudem Massen an gläsernen Trennwänden auf Terrassen oder in Gärten, die aber längst der Vergangenheit angehören. Hat man sich zu Beginn des Jahrtausends auch die Suche nach Glasbausteinen begeben, ist man allerhöchsten in Schwimmhallen oder Toiletten fündig geworden.
Nun scheint Glas als Bauelement wieder Zugang bei den Menschen gefunden zu haben, was wohl mehr an der Weiterentwicklung liegt als an neuen Trends. Das Betonglas, das sich auch wunderbar horizontal verarbeiten lässt, wird nun gerne als lichtdurchlässige Zwischenwand oder Decke beziehungsweise Böden genutzt, dem Inneren des Hauses lichte Momente verschaffen und im Auge des Betrachters größer erscheinen lassen. Gerade in großauslaufenden Lofts sind Glassteine ein wohlwollendes Trennelement, die den Charakter des Raumes nicht gleich grundlegend verändern.
Selbst an öffentlichen Gebäuden findet sich das bunte Glas als leicht wiedererkennbares Stilelement wieder, das bewusst eingesetzt wird, um den Bauwerken einen Hauch von Moderne zu verleihen.