Wer seine Wohnung einrichtet, sieht sich auch irgendwann unweigerlich vor der Frage stehen, welchen Stil er nun eigentlich verfolgen möchte. Ob er es lieber klassisch, modern oder sogar verspielt mag. Pompös, kitschig oder doch lieber dezent… ?
So einfach ist es wohl nicht, sich stilfest einzurichten. Daher heute mein Vorschlag: Probiert es doch mal mit dem zeitgemäßen Neorokoko-
Trend! Klingt erst einmal exotisch, dieses Wort, tatsächlich vereint es nur die vielen trendmäßigen Zwischentöne zu einem schönen Zusammenspiel. So muss man sich gar nicht mehr für einen einzigen Trend entscheiden, sondern kann viele Aspekte miteinander kombinieren.
Daher ist dieser Stil auch mein absoluter Favorit
.
Aber was kann man sich denn darunter vorstellen? Dieser Stil meint die Vereinigung von moderner, klassischer Eleganz mit der zarten, dezenten Verspieltheit, die zwar jetzt gerade ziemlich aktuell ist, jedoch oft daneben geht, weil viele es mit dieser Richtung arg übertreiben und ihr Wohnzimmer dann plötzlich mehr einem Kinderzimmer gleicht.
So schwer ist das übrigens gar nicht. Man kombiniere das schwarze, elegante Sofa einfach mit schön verzierten Ornamenten und legt generell wert auf pastellene Farbtöne: fröhlich, aber eben nicht aufdringlich. Alles bleibt in einer zart-verspielten - aber unauffälligen - Optik, so dass man sich zwar willkommen und eingeladen, jedoch nicht überfahren, überrannt und genervt fühlt.
Leichtigkeit ist das Zauberwort bei diesem Stil
. Und die Verführung der eigenen Fantasie. Ich bin mir sicher, dass diese Stil-Richtung auf viele offene Augen stoßen wird, da er eben die wichtigsten modernen Komponente miteinander verbindet und trotzdem etwas ganz eigenes zu erzaubern scheint. Ich kann ihn euch also daher nur empfehlen - ich werde es auch mal demnächst ausprobieren!
Das vorgestrige Thema möchte ich noch einmal ansprechen. Denn wer sich für eine Wohngemeinschaft entscheidet, geht auch oftmals ein gewisses Risiko ein.
Gerade, wenn man in eine neue Stadt zieht und die besten Freunde ziehen mit, liegt die Idee oft nahe, dass man ja zusammen ziehen könnte. Man hat wilde Partys im Kopf, lustiges Frühstücken, abendliches beieinander hocken und zusammen lernen. Man kocht, isst und lebt eben zusammen und endlich ist man frei. Man hat ja all die Jahre in der Jugend geteilt - wieso dann jetzt nicht auch die Wohnung? weiterlesen »
Besonders für Studenten und Auszubildende ist das ein großes Thema: Ziehe ich in der fremden Stadt mit jemand anderes zusammen und bilde eine Wohngemeinschaft? Oder aber suche ich mir eine kuschelige, aber einsame, Einzimmerwohnung?
Jedes Jahr zum Semesterbeginn ist der Wohnungsmarkt restlos überlaufen. Zumindest ist das in Hamburg so. Da werden Zimmer gesucht, um Sympathiepunkte beim Vermieter gefeilscht und für die schimmligsten Zimmer muss man urplötzlich horrende Preise bezahlen.
Da ist es kein Wunder, dass viele auf die verschrobene Wg-Zimmer-Möglichkeit zurück greifen. weiterlesen »
Gast sein ist nicht schwer. Jedoch ein Gastgeber hingegen sehr!
Kennen Sie das? Sie erwarten Besuch und haben schon Tage vorher schlotternde Knie, ob alles so sein wird, wie Sie es sich vorgestellt haben.
Besonders, wenn Sie Ihre Gäste zu Tisch beten, fragen Sie sich, wie Sie das am besten anstellen sollen. Denn so ein Tisch muss dann ja auch irgendwie was hergeben. Und ihn so kahl und kalt herum stehen lassen, wollen Sie ja auch nicht. Also müssen Sie sich eine schöne Dekoration überlegen. Aber das ist nicht so einfach. Irgendwie passen die Teller nicht zur Tischdecke. Und die Tischdecke scheint auch irgendwie ein Relikt aus grauer Vorzeit. Puh! weiterlesen »
Da ich ja bereits im letzten Artikel auf das Thema ,,Wärme” eingegangen bin, kann ich euch ja auch gleich vom Energiesparausweis erzählen, von dem ihr ja vielleicht schon etwas gehört habt.
Wie ihr ja jetzt wisst
, ist Heizung und Wärme nicht gleich Heizung und Wärme. Da kommt es auch auf die richtigen Umstände und das Heizverhalten an. Die Heizung bei gekippten Fenster voll aufzudrehen, ist nicht sonderlich intelligent und verbraucht zuviel teurer Energie. Da wird also Geld zum Fenster hinaus geworfen.
Was aber viele nicht beachten, wenn sie irgendwo einziehen, ist die Wärmedämmung in den Wänden. Diese ist nämlich sehr oft unzureichend! Das bedeutet, dass die Dämmung in den Wänden nicht ausreichend ist und wertvolle Energie einfach hindurch entweicht. Spezielle Infrarot-Messgeräte können feststellen, inwieweit Ihr Haus ausreichend gedämmt ist.
Um dieses Problem in den Griff zu kriegen, wurde der Energiesparausweis eingerichtet. Dieser ist ab 2009 für jedes Haus Pflicht, welches gebaut werden soll. Ansonsten gibt es keine Baugenehmigung. Ich finde das übrigens äußerst sinnvoll, denn das investierte Geld am Anfang rentiert sich über all die Jahre recht profitabel. Auch ohne diesen Ausweis sollte man Grips genug besitzen, sein Haus an den neuesten Insolier-Standart anzupassen und sich da ,,schlau” zu machen. Denn es gibt viele Arten, gut und dicht zu isolieren. Und diese sind oftmals nicht einmal allzu teuer.
Die Tage sind dunkel, der Wind pfeift durch die Baumkronen und der Wintermantel ist auch kein Staubfänger im Kleiderschrank mehr. Puuh, es ist schon ganz schön kalt geworden, da draußen!
Zu meiner Schande muss ich gestehen, schon erste Weihnachtsplätzchen genascht zu haben. Einfach, weil es so kalt und drinnen so wunderbar behaglich gewesen ist
. Genau, der Winter naht und mit großen, knirrschenden Schritten kommt er auf uns zugelaufen, viel schneller, als wir gemeinhin so dachten. Da sollten wir uns schon einmal ein paar Gedanken zum Thema Wärme machen. weiterlesen »
Es gibt viele Gründe seine Wohnung zu vergrößern. Manchmal gibt es Zuwachs, manchmal geht es um mehr Licht in der Wohnung und so manches Mal braucht die frisch eingezogene Freundin mehr Platz.
Daher machen viele Leute einen Wanddurchbruch und das schafft ein ganz neues Wohngefühl. Doch bevor man den Hammer ansetzt, muss man sich einer Sache ganz sicher sein: Ist die einzureißende Wand, eine tragende Wand?
Eine tragende Wand, ist eine Mauer, die die Statik garantiert. Nähme man eine tragende Wand heraus, ist die Statik gefährdet und das ganze Haus kann zusammenbrechen.

Gründe für einen Wanddurchbruch gibt es viele.
Endlich die erste eigene Bude. Der Traum vieler Jugendlicher! Und als es dann endlich soweit ist, stellen sie fest: Oh, Mist, das Umziehen ist ja gar nicht so einfach. Leider kann man nicht mit dem Finger schnipsen und man ist sofort in der neuen, fertig eingerichteten und renovierten Wohnung. Schön wär´s ja.
Ein Umzug muss sorgfältig geplant sein. Will heißen: Du solltest einige Monate einplanen. Dann fängst du mit der Wohnungssuche an, was schon am Stadtteil beginnt! Überleg dir vorher, was dir wichtig ist. Einkaufsmöglichkeiten? Coole Kneipen? Ruhe? Natur pur? All das muss bei der Suche beachtet und mit einkalkuliert werden. Hast du dein Viertel gefunden, solltest du logischerweise nach freien Buden suchen. Am besten vereinbarst du einen Besichtigungstermin tagsüber, damit du siehst, inwiefern lichtgeflutet dein zukünftiges Zuhause ist. Für viele ist das ernorm wichtig. weiterlesen »
Eine kuriose Einrichtung ist das, irgendwie fremd und oftmals erntet sie ein kritisches Stirnrunzeln, wenn man sie offen anspricht. Und das, obwohl man selber vielleicht aus dieser stammt… oder zumindest viele, sagenumwobene Geschichten von ihr gehört hat.
Die Rede ist von Studentenwohnheimen. Genau. Erinnern Sie sich? Vielleicht haben Sie ja selber man in einem gewohnt. Oder aber Ihre Sprösslinge haben es sich dort heimisch eingerichtet. Doch irgendwie sind sie immer noch verpönt, diese Buden, unvernünftig und zu sehr nach
verbotenen Abenteuern schmeckend, weist man diese Einrichtung lieber weit von sich, als dass man sich begeistert in sie hinein stürzt.
Doch genau das sollte man zumindest als junger Mensch tun! Gerade als frisch gebackener Student in einer neuen, fremden Stadt, die noch so riesengroß und unüberwindbar auf einen erscheint, ist das Studentenwohnheim eine günstige, viel versprechende Alternative zu den oftmals überteuerten Ein-Zimmer-Wohnungen oder den freakigen Wohngemeinschaften, über die es ja auch allerhand zu berichten gibt. Natürlich sind diese Einrichtungen günstig, meistens Uni-nah und man lernt viele Gleichgesinnte kennen.
Zudem hat man die luxuriöse Möglichkeit, sich zurück zu ziehen und die Tür hinter sich zuzumachen, ohne dass es den anderen interessiert oder er sich beleidigt fühlt. weiterlesen »
,,schöner Wohnen” ist beinahe schon ein fester Begriff für einen Trend, der seit Jahren schon anhält und uns auch irgendwie nicht mehr ,,loslässt”. Mit den reality-Sendungen hat es angefangen. Und es ist kein Ende in Sicht.
Jeder von uns möchte schön wohnen. Beim Leben in einer auf sich abgestimmten Umgebung sein. Die Höhle muss ein echter Rückzugsort sein können, ein Feld der Geborgenheit, ein Persönlichkeits-Konkon, der einen umhüllt, wenn die Welt da draußen mal wieder verrückt spielt und wir aus ihr aussteigen möchten.
Die Wohnung ist also viel wichtiger, als man gemeinhin so annimmt. Mein Vater pflegte immer zu sagen: ,,Wenn zuhause nicht alles in Ordnung ist, kann es das da draußen auch nicht sein.” So gesehen wundert mich dieser Trend überhaupt nicht, sondern entspricht viel eher dem Bewusstmachen einer kollektiven Empfindung, die vorher einfach nur nicht ausreichend beachtet wurde. Einfach nur ´ne olle Wohnung mieten und gut is´. Nein. Eben nicht. Wohnen muss Zuhause sein. Wohnen darf das Leben da draußen nicht ausschließen. weiterlesen »