Wohnratgeber

Orientalisches Möbeldesign

Noch nie was davon gehört? Wenn ihr jetzt ein verschnörkeltes Teeservice auf einem kleinen Tisch mit einem Backgammonbrett, Tavla müsste ich ja hier sagen, vor Augen habt, dann habt ihr euch gründlich in die Irre leiten lassen. Das junge Designduo Autoban aus der Türkei hat nichts mit dergleichen zu tun.

Das Duo besteht aus der Architektin Seyhan Özdemir und dem Innenarchitekten Sefer Cagla. Im Jahre 2003 gründeten sie Autoban. Der Name wird nicht alleine für die atemberaubende Geschwindigkeit verantwortlich gewesen sein, mit der sie international Preise einheimsten. Und in der Türkei werden sie als die erfolgreichsten Designer ihrer Generation gefeiert.

In Istanbul kann man zum Beispiel in dem Museumsrestaurant Müzedechanga ihre Eichenholzmöbel bewundern. Für dieses Einrichtungskonzept erhielten sie 2006 sogar den Wallpaper-„Best New Restaurant“ Award. In ihrem Entwürfen trifft sich so einiges, denn nicht nur Ost und West werden verbunden, auch alt und neu lernen sich neu kennen. So könnte man die Stehlampe „King“ als barocke 50er Jahre Lampe bezeichnen. Während der „One Armed Chair“ so gar nichts Barockes an sich hat.

Grundlegend für alle Möbelstücke die aus dem Hause Autoban kommen, ist die Langlebigkeit. Es handelt sich hier nicht um schnelle Wegwerfprodukte. Es ist wirklich erstaunlich wie die beiden, ohne einen gezielten Vermarktungsplan, solch eine blitzartige Karriere hinlegen konnten. Verdient haben sie es allemal. Denn ihr Credo lautet: einfach arbeiten.

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