Fenster-Deko: Vorhang selber nähen?
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Fenster-Deko: Vorhang selber nähen?

Vorhänge sind bei der individuellen Raumgestaltung nicht mehr wegzudenken. Sie schaffen eine behagliche Atmosphäre und helfen dabei, den Schall zu absorbieren. Zusätzlich kann mit Vorhängen der Lichteinfall eines Raumes beeinflusst werden. Durch eine entsprechende Stoffauswahl kann zwischen lichtdurchlässigen oder lichtabsorbieren Varianten gewählt werden. Zwar gibt eine Vielzahl von fertig genähten Vorhängen, jedoch passen diese nicht immer zu den verschiedenen Fenstergrößen. Wenn Sie Ihre Vorhänge selbst nähen, umgehen Sie dieses Problem.

Vorhänge selber nähen ist nicht sonderlich schwierig. Mit ein wenig Geschick ist das zu schaffen. Zudem findet man im Internet zahlreiche gute Anleitungen und Wohnideen, an die man sich halten kann. Wir haben die einzelnen Schritte hier mal zusammengefasst.

Vorbereitung – abmessen und rechnen

Bevor Sie mit dem Nähen beginnen, sollten Sie zunächst die Maße festlegen. Die Länge des Vorhanges ist zunächst davon abhängig, an welcher Art von Gardinenstange er befestigt werden soll. Bei Schienen an der Decke ist er entsprechend länger zu wählen als bei einer Stange an der Wand. Sind diese Details geklärt, müssen Sie festlegen, wo der Vorhang enden soll. Er kann dabei mit dem Fensterbrett abschließen oder kurz über dem Boden enden.

Wie viel Nahtzugabe Sie zusätzlich zu den Maßen genau rechnen müssen, ist wiederum abhängig von der Art der Aufhängung. Werden im oberen Bereich Klammern verwendet, sollten Sie mit sieben Zentimeter Zugabe rechnen, bei Gardinenband etwa fünf Zentimeter. Am unteren Ende empfiehlt sich eine Zugabe von sieben Zentimetern.

Für eine ausreichende Breite kalkulieren Sie die Breite der abzudeckenden Fläche zuzüglich der Hälfte dieser Fläche. Beachten Sie bei Stoffen mit großer Musterung, dass Sie etwas Stoff benötigen, damit die Muster an den Nähten optimal zusammenpassen.

Nähen – und zwischendurch aufhängen

Sind nun die Maße bekannt, kann der Stoff gekauft werden und das Nähen beginnen. Zuerst sollten Sie dabei die Stoffteile so zusammennähen, dass die gesamte Breite des Vorhangschals erreicht wird. Es eignet sich ein gerader Stich mit einer Stichbreite von zwei oder drei. Anschließend nähen Sie im oberen Bereich entweder ein Gardinenband an oder Sie verzichten darauf und schließen den Vorhang mit einem normalen Saum. Dann kann er an Klammern aufgehängt werden.

Um die richtige Länge Ihrer Gardine bestimmen zu können, empfiehlt es sich, diese nun aufzuhängen und die untere Kante abzustecken. Dann nähen Sie den unteren Saum entweder in einem geraden Stich oder zusätzlich noch in einem dekorativen Zierstich. Nun ist Ihre Gardine fertig und kann aufgehangen werden.


Bildquelle: Pixabay, 1854110, Pexels

Ein Kommentar

  1. Tolle Erklärung!
    Bis vor kurzem habe ich auch noch fast alle Vorhänge bei mir selbst genäht – dank meiner Nähmaschine, die mir schon jahrelnag treu ist.
    Noch vor ein paar Jahren war es gar nicht so einfach, an tollen Gardinenstoff zu kommen – da staune ich heute schon, was es da so alles gibt – vor allem, wenn man durch verschiedene Einrichtungshäuser schlendert…
    Ich muss zugeben, dass ich Neuem nicht abgeneigt bin und auch meine Fenster mal etwas „aufpeppen“ wollte, wie meine Tochter immer so schön sagt – von ihr habe ich auch den Hinweis zu den Sensuna Plissees bekommen – angeblich ebenso qualitativ hochwertig und noch leichter zu reinigen als meine Gardinen meint sie. Na wir werden sehen!
    Das Nähen gebe ich dennoch nicht auf – schließlich haben auch noch andere Leute Fenster!

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