Wohnratgeber

Feng Shui im Garten: Wegführung und Bagua

Die Gestaltung eines schönen und energiereichen Garten beginnt schon bei der Wegführung. Gartenwege sollen vier Funktionen auf einmal erfüllen: 1. bringen sie uns von einem Ort zum anderen, 2. geben sie im Garten die Richtung vor und präsentieren dessen Vielfalt, 3. bringen sie uns trockenen Fusses in unser Haus und 4. tragen sie die Energie Chi durch den Garten.

Das muss beim Anlegen der Wege alles berücksichtigt werden. Gerade Wege, eingebettet in geometrische Formen, erzeugen zu schnell fließendes Chi. Dieses wird in dem Fall zu Sha und wirkt sich negativ an den Stellen aus, wo es mit voller Wucht auftrifft. Deshalb sollte man immer für geschwungene Wege sorgen, da diese dem natürlichen Energiefluss am Besten entsprechen und zudem selbst kleinere Gärten etwas größer wirken lassen und mehr vom Garten selbst zeigen.

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Wege im und in den Garten

In den alten europäischen Gärten sind nach jahrhundertealter Tradition immer schnurgerade Wege angelegt worden. Vor allem Klostergärten und Bauerngärten folgen diesem Prinzip, ganz zu schweigen von den Parkanlagen der großen Herrenhäuser und Schlösser. Aber auch hier findet sich an den Kreuzungspunkten der Wege immer ein Objekt wieder, sei es ein kleiner Brunnen oder eine Skulptur, die das Sha wieder zu belebendem Chi werden lässt. Man könnte jetzt darauf schließen, dass auch die westlichen Architekten und Erbauer von solch großen Gartenanlagen um eine harmonische Energieverteilung und den Energiefluss an sich gewusst haben. Aber in diesen Gärten sollte sich menschliche Schönheit in Form von geordneten und geometrischen Anlagen widerspiegeln, nicht die Natur selbst, wie nach den Prämissen des Feng Shui.

Genauso wichtig wie die Wege im Garten selbst ist vor allem auch der Weg, der durch den Garten zum Haus führt. Auch dieser sollte geschwungen sein, aber nicht die Sicht zum Hauseingang nehmen. Das Chi muss sozusagen eingeladen werden, weshalb hier keine Gegenstände oder zu großen Pflanzen den Blick verstellen sollten. Licht ist ebenfalls sehr wichtig. Niemand bahnt sich gerne den Weg zwischen großen, dunklen, feuchten Pflanzen, und auch abends und nachts sollte für ausreichend Beleuchtung gesorgt sein. Optimal ist es, in diesem Bereich eine Lieblingspflanze anzupflanzen, die wie ein ansprechender Begrüßer wirkt. Mülltonnen und ähnliches sollte mit Sichtschutz versehen werden. Dieser Hauptweg sollte wie alle anderen auch mit rutsch- und trittfestem Belag versehen werden. Die Möglichkeiten sind hier groß, wichtig ist nur, dass die Oberfläche nicht zu sehr versiegelt wird, sondern das Regenwasser weiterhin in den Boden sickern kann.

Bagua für den Garten

Um nun die einzelnen Bereiche im Garten sichtbar zu machen, kann auch hier das Bagua verwendet werden. Dafür legt man das Raster über den gesamten Grundstücksgrundriss. Welche Methode hier angewandt wird, also ob man einfach als Orientierung die Seite des Grundstücks nimmt, wo man es betritt, oder ob man die Himmelsrichtungen bestimmt und das Bagua danach ausrichtet, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass der Garten uns natürlich beeinflusst, und ein Feng Shui optimierter Garten auch das Haus selbst unterstützt und positiv beeinflusst. Wie wäre es mit den passenden Gartenmöbel?

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In der Regel sind die meisten Grundstücke nicht gleichmäßig oder rechteckig angelegt. Deshalb fehlen im Bagua oft bestimmte Bereiche, oder aber einzelnen Bereiche sind zu groß. Dem kann man aber mit gezielter Gestaltung Abhilfe schaffen, indem man nun konzentriert auf die unterschiedlichen Lebensbereiche Wege, Ruheinseln und Pflanzungen anlegt. Carport Dachbegrünung anlegen.

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