Wohnratgeber

Die fünf Elemente

Die fünf Elemente, Foto: © Lee Torrens - Fotolia.com
Eine weitere Grundlage des Feng Shui sind die 5 Elemente Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Ihr Zusammenspiel bestimmt die energetischen Zustände in unserer Umgebung. Da es sich dabei nicht um ein statisches System handelt, sondern die Wirkung immer wieder im Wandel begriffen ist, wäre die Bezeichnung als 5 Phasen der Wandlung treffender.





Feuer

Eigenschaften: Kraft, Wärme, Aktivität
Assoziationen: Sich-Zuspitzen, Höhe, Transformation, geistige Aktivität und Gedanken
Tageszeit: Mittag
Formen und Farben: Rot, Dreiecke, spitze Formen, Kamin, Kerzen, etc

Erde

Eigenschaften: Stabilität, Solidität
Assoziationen: Nahrung, Sicherheit, Substantielles → Mittelpunkt der 5 Elemente
Tageszeit: Nachmittag
Formen und Farben: Geld, Braun, quadratische und rechteckige Formen, (Edel-)Steine, Tongefäße, etc.

Metall

Eigenschaften: Verfestigung, Verdichtung
Assoziationen: geistige Sammlung, Innehalten, Meditation
Tageszeit: Abend
Formen und Farben: Weiß, Gold, Silber, glänzende Farben, runde Formen, Kugeln, alles aus Metall, etc.

Wasser

Eigenschaften: Bewegung, Flexibilität
Assoziationen: Tiefe, Dunkelheit, Verspieltheit, Feuchtigkeit, Fruchtbarkeit, Gefühle
Tageszeit: Nacht
Formen und Farben: Blau, Schwarz, wellenförmig, formlos, unregelmäßige Formen, Wasserspiele, etc.

Holz

Eigenschaften: Wachstum, Ausdehnung
Assoziationen: Aufbruch, Beginn
Tageszeit: Morgendämmerung, früher Vormittag
Formen und Farben: Grün, längliche Formen, Pflanzen, alle Gegenstände aus Holz, etc.

Hier können Sie mehr über die fünf Elemente lesen:


Ein Gleichgewicht der Elemente wird angestrebt

Diese 5 Elemente folgen einem ganz klaren Prinzip: gemäß ihrer Natur unterstützen oder dämpfen sie sich gegenseitig. Mit Hilfe des Feng Shui können sie innerhalb einzelner Räume, wie auch auf ein ganzes Haus bezogen, in Einklang gebracht werden. Der Zyklus der Transformationen funktioniert so: Feuer bringt durch die produzierte Asche das Element Erde hervor, welches seinerseits die Kraft des Feuers bremst und das Wasser kontrolliert. Die Erde bringt durch Verdichtung das Element Metall hervor, dieses bremst aber die Erde und kontrolliert das Holz. Metall nährt und reichert das Wasser an, welches wiederum das Metall bremst und das Feuer kontrolliert. Wasser nährt das Holz in seinem Wachstum, welches gleichzeitig das Wasser bremst und die Erde kontrolliert. Holz nährt das Feuer, welches wiederum Holz bremst und Metall kontrolliert. Nur wenn alle Elemente ungefähr gleichstark vorhanden sind, nimmt keines überhand. Ist eins der Elemente zu stark vertreten, kann es durch ein anderes gebremst oder kontrolliert werden.

Beispiele für die praktische Anwendung

Natürlich heisst das nicht, dass immer gleich viel rot, blau, gelb und schwarz in einem Raum eingesetzt werden soll. Hier müssen noch weitere Einflüsse mit berücksichtigt werden, vor allem natürlich auch der Wohlfühlaspekt und der Nutzen des Raumes. In einem Schlafzimmer sollte rot höchstens akzentweise eingesetzt werden, schließlich will man hier zur Ruhe kommen. Ein Raum, der vorwiegend in Blau- und Grüntönen mit wellenförmigen Strukturen eingerichtet ist, kann bei manchen aufgrund der Kühle und Ruhe zu Lethargie und Antriebslosigkeit führen; soll der Raum jedoch zur Entspannung nach einem hektischen Arbeitstag dienen, ist es genau das Richtige. Will man ihn wiederum ausgleichen, würden schon wenige Accessoires in warmen Gelbtönen und starken Rottönen völlig ausreichen. Es kommt also immer auf den Einzelfall an, hier lassen sich keine allgemeingültigen Regeln aufstellen.

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