Wohnratgeber

Die besten Wecker

Ein guter Wecker fördert einen erholsamen Schlaf. Das mag paradox klingen, ist aber eigentlich einleuchtend. Denn wenn man weiß, dass der Wecker zuverlässig ist und die Art, wie er weckt, dem persönlichen (Morgen-)Naturell entgegenkommt, kann man beruhigt schlummern.

Elektronisch, elektromechanisch oder nur mechanisch, also zum Aufziehen? Diese Fragen sollte man vielleicht erstmal hinten anstellen, denn wenn man entschieden hat, wie man geweckt werden will, ist die Frage des Uhrwerks meistens automatisch beantwortet.

Welche Möglichkeiten gibt es

Für ganz zähe Schläfer, die instinktiv den Wecker abstellen und weiterschlafen, gibt es bewegliche Wecker. Beispielsweise den schon legendären „Clocky“, der dank zweier Räder mit dem Beginn des Alarms wegsaust, ähnlich wie die bekannten Rotorenwecker, die man erst abstellen kann, wenn man den endlich gefundenen Rotor wieder auf den Wecker steckt. Für den Muskelaufbau am Morgen sorgt ein kleiner Hantelwecker (0,7 kg), den man erst 30 Mal stemmen muss, bevor er Ruhe gibt.

Gänzlich andere Strategien verfolgen zwei Systeme, die den Biorhythmus berücksichtigen und das Wachwerden besonders sanft gestalten: Die Tageslicht- und die Schlafphasen-Wecker.

Der Tageslichtwecker setzt darauf, dass die Simulation eines anbrechenden Morgens den Menschen auf natürliche Art weckt. Dazu schaltet sich eine halbe Stunde vor der Weckzeit eine extrem gedimmte Tageslichtlampe an, deren Licht-Intensität allmählich gesteigert wird, bis sie zur Weckzeit volle Tageslichtstärke hat. Einige Modelle bieten zusätzlich akustische Unterstützung.

Besonders schonend geweckt werden

Der Schlafphasenwecker nimmt für sich in Anspruch über einen Sensor am Handgelenk die Schlafphasen zu erkennen und den optimalen Weckzeitpunkt (also innerhalb einer Leichtschlafphase) in einem Rahmen von einer halben Stunde um die angestrebte Weckzeit zu erkennen. Wenn man dann geweckt wird, fühle man sich ausgeruht und erfrischt.

Neben den Radio-Weckern gibt es mittlerweile natürlich CD- und mp3-Wecker, die den ganz persönlichen „Guten-Morgen“-Mix abspielen können.

Last, not least: der „Chumby 8“, ein Internet-Radio-Wecker, den man per WLAN oder diverser Speichermedien mit Apps und Gadgets bestücken kann. Er sieht aus wie ein 8 Zoll großer, digitaler Bilderrahmen und dank Open Hardware und Open Source Code sind den individuellen Weckbedürfnissen keine Grenzen gesetzt.

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