Wohnratgeber

Der richtige Teppich für Ihr Wohnzimmer

Wer sich besonders gemütlich einrichten will, sucht gerne verschiedene Möbelhäuser auf und informiert sich dort über neuste Möbeltrends. Dabei entwickelt man nach und nach ein immer besseres Gespür für die Kombinationsmöglichkeiten einzelner Möbelstücke. Aber auch ein Teppichkauf will wohlüberlegt sein. Hier gibt es viele verschiedene Muster und Stoffe, die unzählige Kombinationsmöglichkeiten zulassen. Kein Wunder, dass hier Fehlgriffe nicht selten sind. Damit Sie beim nächsten Teppichkauf wissen, worauf Sie achten müssen, geben wir Ihnen hiermit ein paar grundlegende Tipps mit auf den Weg.

Das Zusammenspiel der Farben

Die Farbe spielt eine entscheidende Rolle. Nicht jeder Farbton passt gut zur restlichen Wohnungseinrichtung. Sie können Ihr Wohnzimmer beispielsweise in einem Farbton gestalten, bei dem Sie die Farbnuancen leicht variieren. Eine sehr gemütliche Farbmischung entsteht beispielsweise durch die Modulation von Braun-, Ocker-, Orange- und Gelbtönen.

Eine andere Möglichkeit sind Komplementärkontrasten. Als Komplementärfarben werden Farben bezeichnet, die sich im sogenannten Farbkreis gegenüberliegen (siehe Abbildung). Schon 1810 erkannte Goethe, dass die Kombination bestimmter Farben eine besondere Wirkung auf den Betrachter ausübt. Auch bei der Möblierung eines Zimmers kann die Farbenlehre hilfreich sein. Typische Komplementärfarben sind Rot und Grün, Blau und Orange sowie Gelb und Violett. Hierbei wird je nach Sättigung ein modernes oder klassisches Ambiente geschaffen. Wenn die Teppiche besonders farbenfroh sein sollen, bieten sich Komplementärfarben an. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, besuchen Sie diese Website.

Teppiche für jeden Geldbeutel

Es gibt verschiedene Arten von Teppichen, wobei die wenigsten Menschen die Unterschiede zwischen den einzelnen kennen. Ein Kelim-Teppich ist beispielsweise ein dünner, meist handgeknüpfter Teppich, der besonders robust ist. Wesentlich schwerer und dicker sind klassische Perser aus Baum- oder Schafswolle, die im Vergleich zu eng geknüpften Modellen stärker ausfransen, dafür aber auch leichter zu pflegen sind. Industriell hergestellte Designerteppiche kennzeichnen sich oft durch abstrakte Muster und Formen. Zudem sind die einzelnen Fasern oft synthetischer Natur und werden nicht besonders eng geknüpft. Bei einer allzu gründlichen Reinigung mit dem Staubsauger, kann es vorkommen, dass sich einzelne Fasern komplett ablösen. Allerdings kommen hier auch Verbraucher mit kleinem Geldbeutel auf ihre Kosten. Handgefertigte Orientteppiche sind meist wesentlich teurer als industriell gefertigte Modelle. Lassen Sie sich beim Teppichkauf also von der Farbgebung Ihres Zimmers inspirieren und entscheiden Sie sich für einen günstigen, industriell gefertigten Teppich oder für einen teuren handgefertigten Kelim oder Perser.

Bildquellen: Offscreen – Fotolia ; Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:GoetheFarbkreis.jpg (Bild ist gemeinfrei.)

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