Wow - Feuer ohne Ruß - der Elektrokamin hält Einzug und steht damit voll in der Diskussion. Denn Bekannte sind sofort der Meinung so ein elektrischer Kram ist doch nur eine vorübergehende Mode und reicht doch von der Atmosphäre nie an das Original mit Holzfeuer heran. Inzwischen ließ sich der Bekanntenkreis aber vom Gegenteil überzeugen, denn unser Elektrokamin hat einen einfachen 230 V Anschluss und kann in mehreren Stufen eingestellt werden, ähnlich wie bei einer Heizungsinstallation Das gute Stück macht es nicht nur schön warm in unserer Stube, sondern wir können selbst wählen, ob wir uns gemütlich vor die Glut kuscheln wollen oder lieber dem Flackern der Flammen zuschauen.
Daneben haben wir uns auch für den Umbau des Kamins ausführlich beraten lassen. Dabei gab es echtes Staunen, denn vom günstigen Anbieter um die Ecke, der eine schlichte Version anbot, kamen wir bis zu Anbietern die Elektrokamine aus echtem Marmor oder hochwertigen Hölzern führen.
Deshalb fiel die Auswahl extrem schwer. Im Endeffekt haben wir ein Preislimit gesetzt und dann nach dem schönsten Stück gesucht. Das wichtigste war uns dass es in unser Wohnzimmer passt und weil wir modern und edel eingerichtet sind landeten wir bei einer Holzvariante mit klarer Linienführung. Okay, das gute Stück hat uns dadurch auch 2000 Euro gekostet, aber irgendwie konnten wir uns mit den günstigen Modellen für zwei- bis fünfhundert Euro nicht anfreunden, schließlich ist der Elektrokamin eine Anschaffung mit der wir uns lange die besondere Kamin-Atmosphäre ins Wohnzimmer holen wollten.
Besonders zufrieden sind wir damit, weil es außer der schweren Wahl keine anderen Probleme gab. Unser Schornsteinfeger musste nicht benachrichtigt werden, kein Umbau war erforderlich und auch Brennholz nachkaufen sowie lagern bleibt uns erspart. Es war ideal, vor allem weil meine Frau als Allergikerin den herkömmlichen Aschstaub und Ruß eines Kamins schlecht verträgt war diese Anschaffung jeden Cent wert.
Ein neuer Trend bei der Neugestaltung oder Sanierung von Wohnungen sind die sogenannten Wohnküchen, wo die Küche
und das Wohnzimmer auf miteinander verbunden werden. Es ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, jedoch können schicke Details das Wohnen äußerst angenehm machen.
Für die meisten Menschen ist die gefühlte räumliche Trennung unabdingbar. Um diese zu schaffen, installieren viele eine Kochinsel, den man auf der Küchenseiten zum Herstellen von Gerichten nutzen kann und auf der Wohnzimmerseite zum Speisen. Diese Variante ist äußerst praktikabel und wird bevorzugt. Eine andere Idee wäre die Erbauung eines Sichtschutzes in Form einer halbhohen Wand oder eines Regales. Der Nachteil liegt hierbei liegt klar bei der optischen Verkleinerung des Raumes.
Wände sind in vielen Wohnungen oftmals ein Makel. Während man sich bei der Farbauswahl, den Möbeln und den Fussböden unheimlich bemüht hat, kommen zahlreiche Wände kahl und leer daher. Viele greifen deshalb zum Allzweckmittel, dem Regal. Eine mögliche Alternative wären sogenannte Wandbilder, die durchaus Größen von einem Meter und mehr erreichen können. Durch die kreative Gestaltung erhält der jeweilige Raum seiner Funktion entsprechend eine bildliche Aufwertung. Gerade weil der Kreativität keine Grenzen sind, können die Bilder dem Geschmack des Käufers angepasst werden.
So reicht die Angebotspalette im Bad von einfachen Motiven in Meeresform, über Nixen bis hin zur Abstraktion. Besonders farbenfroh fallen die Wandbilder in den Kinderzimmern aus und wen wundert es, dass sich die Kleinen gerade über lustige Tier- und Trickfilmmotive freuen. Die Wandbilder für das Schlafzimmer haben oftmals einen erotischen Hintergrund, aber auch simple Blumenkreationen können die Schlafstätte bereichern. Im Büro oder Arbeitszimmer regiert ein wenig die Nüchternheit, so sind Architektur und Stillleben sehr beliebt.
Je größer man die Wandbilder wählt, desto mehr werden sie zum Fixpunkt eines Zimmers. Deshalb sollte das Bild seiner Funktion entsprechend in den Wohnbereich eingebunden werden, damit Harmonie und Ausgeglichenheit vorherrschend sind.
Wer seine Wohnung mit einem Terrarium verschönern möchte, der sollte sich zuerst über Form und Funktion des geplanten künstlichen Lebensraums informieren.
Die Art eines Terrariums richtet sich in erster Linie danach, welche Art von Tier schlussendlich darin leben soll.
Das Formicarium simuliert die Lebensweise von Ameisen, ein Regenwald-Terrarium würde beispielsweise für exotische Tiere wie Geckos gedacht sein, für Schildkröten und andere Kleinamphibien böte sich ein sogenanntes Paludarium, ein Aqua-Terrarium, an.
Beim Bau eines jeden Terrariums sind zuerst einmal Informationen einzuholen. In welchem Lebensraum hält sich das zu haltende Kleintier normalerweise auf? Dabei darf nicht der Fehler begangen werden, nur das Makroklima zu simulieren. Beispielsweise wäre es fatal, eine Schildkröte, die am Meer lebt, in ein Terrarium zu setzen, in dem dann das Wasser zu kalt ist. Die Schildkröte wird sich auch am Meer nur an Stellen ansiedeln, wo beispielsweise Buchen oder stetige Sonneneinstrahlung für ausreichende klimatische Bedingungen sorgen. weiterlesen »
Der Sichtschutz für das Fenster ist in den letzten Jahren wieder ein wichtiges Element bei der Ausstattung der Zimmer geworden. Wo lange Zeit die einfache Gardine oder die simple Aluminium-Jalousie gegen die Neugierde der Nachbarn half, schmücken jetzt dekorative Schals, aufwendige Schiebesysteme oder Jalousien aus Naturstoffen die Fenster.
Aber welche der unzähligen Lösungen passt am besten in das Zimmer, dazu muss man sich zunächst dem Zweck des Zimmers bewusst sein. In einem Schlafzimmer sollte es sich nicht nur um einen schlichten Sichtschutz handeln, sondern um eine wirkliche Verdunklungsvariante. Hierfür eigenen sich zwar immer noch die fülligen und dunkelfarbigen Gardinen hervorragend, aber gerade sie nehmen sehr viel Raum ein. Stattdessen sollte man hier eher auf die bewährte Jalousie zurückgreifen, die bei Bedarf vollkommen herauf gezogen oder eben nur teilweise geöffnet wird. Der momentane Trend hierbei geht zu Naturstoffen wie helle Hölzer oder Bambus.
Im Wohnbereich haben Schiebesysteme unheimlich an Popularität gewonnen. Auf diese Weise können vor den Fenstern verschiedene Farben miteinander kombiniert werden, zudem mit Mustern versehene beziehungsweise einfarbige Schals. Wenn Gardinen noch zum Einsatz kommen, sind sie eher schlicht und äußerst transparent, dafür von unglaublicher farblicher Vielfalt. Generell hat Farbe wieder ein Zugang in den Wohnbereich gefunden, eine durchaus angenehme Tendenz.
Am Ende bleibt das Einsatzgebiet Arbeitszimmer, wo vorwiegend auf die Jalousie zurückgegriffen wird, was angesichts ihrer Funktionalität mit Sicherheit die beste Lösung ist. Bei zunehmender Dunkelheit kann schnell für Licht gesorgt und einfallende Sonnenstrahlung schnell ausgeblendet werden. Dies wird sich kaum in den nächsten Jahren ändern.
Licht war schon ein wichtiges Element, wenn es um die Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung ging. Die Ausrichtung von Tischen, Schränken und Schreibtischen war abgängig vom jeweiligen Lichteinfall und selbst auf die Farbauswahl es Raumes richtet sich danach.
Hierbei orientiert sich nun einmal alles am natürlichen Tageslicht, wobei das künstliche Licht vollkommen unbeachtet bleibt, dabei verbringt ein Mensch mit einem normalen Arbeitsrhythmus wesentlich mehr Zeit unter der künstlichen Sonne. Jetzt haben Designer das künstliche Licht als tragendes Dekorationsmittel für sich entdeckt. Skulpturale Leuchten sollen die Wohnräume erobern.
Oftmals achtlos irgendwo im Raum drapiert, fristen Lampen ein regelrechtes Nischendasein. Nun sollen sie aber den Lebensraum nicht nur mit Licht bereichern, sondern auch mit ihren ungewöhnlichen Formen. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten Sockelleuchten, die insbesondere bei glatten Böden wie Parkett, Fliesen oder Linoleum zum Tragen kommen. Anders als üblichen befindet sich die Lichtquelle am Sockel der Lampe und erleuchtet trotzdem große Teile des Raumes.
Die glatten Oberflächen der Böden helfen bei der räumlichen Verteilung des Lichtes. Andere Entwürfe sind Lampen aus flexiblem Kunststoff, die sich wie eine Boa um ein tragendes Möbelstück windet. Den Formen scheinen hierbei keine Grenzen gesetzt, so entwickelte man Kuben, Tropfen oder Kugel, die explizit einen optischen Schwerpunkt im Raum bilden.
Dank der skulpturalen Leuchten wird der alltägliche Lebensraum enorm bereichert. Die neuartigen Lichtquellen verleihen ihnen ein neuartiges Ambiente.
Glas als dekoratives Bauelement erlebt in der jüngsten Vergangenheit eine Renaissance. Einst als typischer Kitsch der 60er
und 70er Jahre verschrien, haben sich die farbenfrohen Glassteine als Trennwand, als Büroteiler oder als Wandelement den Weg in die deutschen Wohnzimmer und Büros geebnet.
Irgendwie schienen sie noch unansehnliche Überreste der veralteten Architektur zu sein, dabei verliehen in den 70er Jahren so manchem langweiligen Reihenhaus den entsprechenden Pepp. Heimwerker produzierten zudem Massen an gläsernen Trennwänden auf Terrassen oder in Gärten, die aber längst der Vergangenheit angehören. Hat man sich zu Beginn des Jahrtausends auch die Suche nach Glasbausteinen begeben, ist man allerhöchsten in Schwimmhallen oder Toiletten fündig geworden.
Nun scheint Glas als Bauelement wieder Zugang bei den Menschen gefunden zu haben, was wohl mehr an der Weiterentwicklung liegt als an neuen Trends. Das Betonglas, das sich auch wunderbar horizontal verarbeiten lässt, wird nun gerne als lichtdurchlässige Zwischenwand oder Decke beziehungsweise Böden genutzt, dem Inneren des Hauses lichte Momente verschaffen und im Auge des Betrachters größer erscheinen lassen. Gerade in großauslaufenden Lofts sind Glassteine ein wohlwollendes Trennelement, die den Charakter des Raumes nicht gleich grundlegend verändern.
Selbst an öffentlichen Gebäuden findet sich das bunte Glas als leicht wiedererkennbares Stilelement wieder, das bewusst eingesetzt wird, um den Bauwerken einen Hauch von Moderne zu verleihen.
Im Beitrag zum Laminat-Verlegen hieß es: “Teppichböden sind out”. Dazu stehe ich weiterhin, aber was wäre ein blitzender Parkett/Laminat- Boden ohne an den richtigen Stellen angebrachte Auflockerungen? Da eignen sich Teppiche ganz hervorragend.
Wer sich durch diese Ode gegen die Orientteppich-Verkäufer auf MSeyers zucker Blog liest, der findet am Ende des Artikels einen sehr interessanten Link zu einem Welt-Artikel, in dem erklärt wird, warum diese Läden immer Ausverkauf haben.
Ich weiß nur - ich hasse Teppichböden, aber ich liebe Orientteppiche! Klar, das ist interessant: Sehe ich primär den Reiz des Exotischen im Teppich? Projeziere ich mein Selbst auf die leere Fläche “Orient” durch den Kauf eines Teppichs und denke so, ich hätte mir die Exotik, die mir fehlt, zumindest in der Inneneinrichtung beschafft? Und wenn, was bedeutet das dann, dass ich das Ding täglich mit Füßen trete? Hmmm…
Die kulturelle Herkunft des Teppichs wird allgemein in Asien verordnet. Wikipedia nennt den ältesten Teppich-Fund: 500 v. Chr. in der Mongolei. Handgeknüpfte Teppiche waren in manchen Zeiten so viel wert wie Gold oder Gewürze.
Das ist zwar heutzutage anders, “richtige” Orientteppiche sind aber immer noch ziemlich teuer. Deswegen liegt bei mir auch ein Fake von IKEA rum, dem man seine Un-Originalität an den Ecken langsam anzusehen beginnt. Lustigerweise trägt das für die meisten Besucher gerade zur Authenzität bei. Je älter das Ding wird, desto mehr glauben die mir, dass da ein echter Orientteppich den Raum zwischen Schreibtisch und Couch abdeckt.
Die Moral von der Geschichte: Den “Orientler” billig im Designhaus einkaufen, die Kinder / die Katze / die Freundin ein paar mal drüberrollen lassen und fertig! Vielleicht senkt sich dann auch die Nachfrage für teure Teppiche und die Händler sind gezwungen, wieder seriöser zu agieren.
Eine schöne große Wohnung. Mit vieel Platz! Der Schnitt ist toll. Ja, echt super! Warum es hier aussieht wie in einer Turnhalle? Wieso, siehst du nicht meinen alten Schreibtisch da hinten in der Ecke? Nimm mal das Fernglas… Sieht doch gut aus?
Gerade wenn man zum ersten Mal ein bisschen mehr Geld hat als zu Anfang, zieht man oft in eine Wohnung, in der die bisher erstandenen Möbelstücke wirken wie Kieselsteine an der Autobahn.
So geschehen bei einem Freund von mir. Der musste nach einem Joint Venture mit seiner Freundin feststellen, dass er zwar genug Zeug besitzt, um sein Wohnzimmer auszustaffieren, die neue Küche aber viel zu groß für das bisschen Holz ist, was in seiner alten Wohnung als Küchentisch diente.
Auch mit dem neuen Küchentisch fehlt bis heute das gewisse Etwas. Ein Teil der Küche liegt praktisch brach, während die andere Ecke panisch versucht, heimelig zu wirken.
Mal abgesehen von den Wohntrends 2008, die spartanische Verhältnisse ja eher begrüßen dürften, stellt sich über kurz oder lang die Gewissensfrage: Neue Möbel kaufen?
Das kann ziemlich teuer werden, ist aber oft unumgänglich. Wer dafür partout kein Geld übrig hat und beim Klang seiner im leeren Flur hallenden Schritte regelmäßig zusammenzuckt, dem seien ein paar Tipps zur Wohnungsgestaltung bei akutem Platzüberschuss ans Herz gelegt.
1.) Den Platz nicht ignorieren. Ganz schlimm wird es, wenn das eigentlich große Zimmer durch Anordnungen wie Couch - Couchtisch - TV-Bank - tote Fläche - Fenster quer durch den Raum künstlich verkleinert wird. Das sieht aus wie Alice im Wunderland mit zu großen Füßen und ohne Drogen - irgendwie schlecht.
2.) Keine toten Ecken. In oben zitierter Küche ist die ungenutzte Ecke zur EbenMal-Ablage für einen Küchenschrank, einen Ikea-Klapptisch ohne Schrauben, Kartoffeln, Chips, Schokolade und ein Einlagebrett geworden. So kann man den Raum natürlich nutzen, sieht halt leider etwas traurig aus.
3.) Raum aufteilen. Raumtrenner sind billig und sehen mit Glück gar nicht schlecht aus. Wer sagt, dass die Möbel immer der Linie der Außenwände folgen müssen? Teppiche sind gute Überbrückungsvarianten, z.B. zwischen “Arbeits”- und “Fernseh”-Bereich eines Wohnzimmers.
4.) Platz fürs Auge nutzen. Ganz egal, ob das sinnvoll ist oder nicht, bevor Ihr wie in 2.) beschrieben den Flohmarkt nach Hause bringt, tun es ein paar Poster oder Kissen oder eine Holzkiste mit Blumen obendrauf auch. Hauptsache das Auge hat was zu sehen und registriert nicht “Hm… hier stimmt was nicht”.
5.) Variieren. Bloss nicht an einer Variante festhalten. Ruhig einmal pro Monat umstellen. Mit der Zeit werden sich die besten Kombinationen der eigenen Möbel zeigen.
Über kurz oder lang bringen wohl nur neue Möbel etwas, sollten die vorhandenen den Raum nicht füllen. Bis man sich diese leisten kann, muss man aber nicht auf einer Baustelle wohnen, sondern kann sich mit ein paar Tricks sein Heim wohnlich gestalten.
Tapeten sind was für Spießer! Von wegen. Früher vielleicht einmal, doch das hat sich gründlich geändert. Denn schließlich gibt es ja nicht nur langweilige Raufasertapeten und es muss ja auch nicht gleich der ganze Raum sein, der eintapeziert wird.
So wurde 2002 der Wettbewerb “New Walls, Please!” ins Leben gerufen. Die Veranstaltung wird vom Rat der Formgebung und der A.S. Création Tapetenstiftung getragen. Für den auf 10.000 Euro dotierten Preis wurden im letzten Jahr 300 Arbeiten aus 13 verschiedenen europäischen Ländern eingereicht. Doch die Nachwuchsdesigner hatten sich so ins Zeug gelegt, dass die Jury sich nicht für einen eindeutigen Gewinner entscheiden konnte. Diese Veranstaltung spricht wohl für sich; die Tapete ist zurück!
Kreative Tapetenideen lassen sich zum Beispiel bei Berlintapete finden. Hier gibt sich nicht nur außergewöhnliche Muster mit denen man seine Wohnung schmücken kann, sondern es wird auch die sogenannte “Tapete on demand” angeboten. Das Prinzip ist das gleich wie beim T-Shirt Drucken, nur das hier eben nicht das Hemd, sondern die Tapete bedruckt wird.
Und schließlich muss eine Tapete ja nicht gleich ein ganzes Zimmer oder eine ganze Wand schmücken. Mit nur einer Bahn lassen sich zum Beispiel sehr schöne Akzente setzen. Doch was brauche ich eigentlich um eine oder mehrere Tapetenbahnen erfolgreich an die Wand zu bringen?
Mit Zollstock und Bandmaß sollte erst einmal der Raum oder die Fläche vermessen werden die eintapeziert werden soll. Hierbei empfiehlt sich die folgende Faustformel:
Raumumfang (einfach am Boden entlang messen) x Raumhöhe : 5 = Tapetenmenge
Wenn es nun ans tatsächliche Tapezieren gehen kann, solltet ihr euch neben der Tapete eine Kleiderbürste, einen Kunststoffeimer (ein leerer Farbeimer tuts zum Beispiel auch), einen Tapeziertisch und -schere, -bürste und -walze besorgen. Mit einer Wasserwaage, Lot und dem allgegenwärtigen Bleistift erleichtert ihr euch das gerade tapezieren enorm. Zum Anbringen benötigt ihr außerdem noch einen Nahtroller.
Bevor nun Kleister und Tapete die Wand zieren, muss diese selbst erst einmal vorbereitet werden, denn ist sie nicht ganz glatt, sauber und trocken so fällt euch das hübsche Stück Papier schnell wieder vor die Füße. Auch gibt es viele verschiedene Kleber die für eure Situation geeignet sein könnten, fragt im Baumarkt am Besten welchen Kleister ihr für eure Tapete und Wand mitnehmen solltet.