Die Weihnachtsfeiertage sind um und hoffentlich habt ihr alle die besinnlichen Tage erholsam überstanden
. Ich wurde derweil auf den Gedanken gebracht, dass bei schönem Wohnen nicht nur die Einrichtung wichtig ist.
Ich bin ja in einem großen Bauernhaus groß geworden. Viele große Räume mit dunklem Parkettfußboden, welches unter den Füßen knarzt, egal, wie vorsichtig man darüber hinweg schleicht.
Ein schiefer, altersschwacher Balkon und ein feuchtes Kellergewölbe. Das Haus ist mindestens 100 Jahre alt, gefühlt ,,riesengroß”
und wird von zwei Menschen alleine bewohnt. Meinem Vater und seiner Partnerin. weiterlesen »
Im letzten Beitrag bin ich ja auf meine Unfähigkeit, ein Bild aufzuhängen, eingegangen. Deshalb heute ein Artikel über die ganzen Kleinigkeiten, die man so zum Leben braucht!
Ich weiß noch, wie traumhaft ich es ,,damals” fand, endlich meine eigene Bude beziehen zu können. Da stand ich nun, in meiner frischen, tollen Küche und war allein. Ganz ohne Eltern. Ohne Anhang. Einfach nur ich und die tollste Wohnung auf der ganzen, weiten Welt, so zumindest fühlte sie sich an
.
Aber der Zauber weilte nicht lange. Ich wollte Poster aufhängen - es war kein Tesafilm im ,,Haus“. Und als ich vor meinen Hausaufgaben saß, fiel mir auf, dass die ganzen bunten Marker ebenfalls im Elternhaus ihr Dasein fristeten. Aber das ist ja nur der Anfang. Mal was aufschrauben - ohne Schraubenzieher unmöglich. Ein Loch bohren? Wo ist die Bohrmaschine?
Nicht einmal an die Schere hatte ich gedacht. weiterlesen »
Winter, brrrr. Lange Tage, Schnee, klirrende Kälte. Dagegen muss man sich schützen - besonders in den eigenen vier Wänden. Eine gemütliche Variante hiervon ist die Fußbodenheizung.
Standet ihr schon einmal morgens um 5, mitten im Winter, in einem unbeheizten Badezimmer und musstet euch mit Wasser waschen, welches nur polternd und halb erfroren aus der Leitung klingelte? Nee..? Ich schon. Und deshalb würde ich auch einiges für eine Fußbodenheizung geben. Ich meine, morgens in ein kuscheliges Badezimmer schleichen und mit nackten Füßen auf warmen Kacheln stehen, während man sich verschlafen die Zähne putzt… weiterlesen »
Gestern habe ich ja schon auf die Diskussion ,,Land und Stadt” aufmerksam gemacht. Aber wer sich dieser Frage stellt, muss unweigerlich auch der nächsten Frage begegnen: Kaufe ich ein Haus oder miete ich weiterhin eine Wohnung?
Irgendwann im Leben taucht diese Frage ohnehin einmal auf: Möchte ich ein eigenes Haus? Oder reicht mir meine Räuberhöhlen-Großstadtwohnung vollkommen aus?
Besonders für diejenigen, die auf das Land ziehen möchten, sollten sich die Antwort darauf sehr gut überlegen. weiterlesen »
Auch wenn die Eier-Suche bald los geht ist dieser Name irreführend. Es handelt sich nämlich
keinesfalls um ein österlich geschmücktes Schlafzimmer, sondern um die Möbel von Karl Josef Oster. Bisher hörte man diesen Namen meist in Verbindung mit Küchen. Doch nun zieht er mit seinen Entwürfen ins Schlafzimmer um. Und der Umzug ist wirklich voll und ganz geglückt.
“Meridian”, ein aus dunklem Holz gefertigtes Schlafzimmer, kann zum Beispiel mit einem Doppelbett, einem sechstürigem Kleiderschrank und einer Kommode erworben werden. Die Kombination aus massiver Paraesche und roten Akzenten ist meiner Meinung nach besonders gelungen. Doch für kleine Schlafzimmer sind diese Möbel wirklich nichts. Der Schrank misst zum Beispiel 226 Zentimeter in der Höhe, 282 in der Breite und ragt 60 Zentimeter in den Raum hinein. Der recht stolze Preis den man für dieses Designstück zahlt rechtfertigt sich unter anderem durch die umweltschonende und ökologische Verarbeitung.
Doch Meridian ist nicht die einzige Schlaflösung von Oster. Wem dunkles Holz nicht zusagt, der sollte sich “Nevara” einmal anschauen. Hier wurde auf helles Holz, entwedermassive Erle oder Birke, gesetzt. Diese europäischen Hölzer kommen aus nachhaltiger Forstwirtschaft.Und auch dieser Kollektion wurde die Schadstofffreiheit bestätigt. Anzusehen sind die Möbelstücke auf dieser Seite. Der Kleiderschrank kann auch mit Spiegel- oder Satinglas bestellt werden, eine gute Entscheidung, die, wie ich finde, die Schrankwand eindeutig auflockert und Raum zum Atmen lässt.
So sehr wir die schön eingerichteten Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer in den Möbelkatalogen
bewundern, so wenig wollen wir in genau so einem wohnen. Schließlich soll die Wohnung ganz individuell mit einer persönlichen Note eingerichtet werden. Die Basics kauft man zwar gerne bei MannMobilia und Co, doch ein paar ausgefallene Möbelstücke wären ja schon nicht schlecht. Fündig wird man bestimmt, wenn man stundenlang über die Flohmärkte des Landes schlendert und mit Schmirgelpapier, Farbtopf und Pinsel den Fundstücken ein frisches Aussehen verleiht. Doch wer hat dafür schon Zeit?
Bei Eco-Möbel kann man gebrauchte, schön aufgearbeitete Möbel erstehen, die sogar einer Schadstoffprüfung unterzogen wurden. Die Idee kam von einer Forschungsgruppe der Universität Dortmund die zum Thema “Nachhaltiges Wirtschaften” forschte. Seit drei Jahren gibt es nun die GmbH und es werden Möbel in der Kategorie ecoBasics, ecoAntik, ecoDesign und ecoKids angeboten. Schubladen auf und zu schieben, Betten probeliegen und Schranktüren testöffnen kann man mittlerweile deutschlandweit in elf Städten, ansonsten lassen sich die Möbelstücke per Mausklick bestellen.
Kauft ihr hier eine Kommode, einen Schrank oder ein Bett, dann könnt ihr sich sicher sein, dass ihr weit und breit die Einzigen mit diesem Möbelstück seid. Ich finde den Charme dieser gebraucht Möbel besonders reizvoll. Wer weiß schon wer vorher dort seine Tassen, Socken oder Bücher auf diesen Brettern gelagert hat… Und es wäre doch schade wenn diese alten Perlen zu den 7 Millionen Tonnen Möbelabfall geworfen würden. Somit habt ihr auch der Umwelt einen Gefallen getan!
Fällt das Stichwort Kamin, muss ich immer an zwei Dinge denken: Winterurlaub und meine Oma. An beides denke ich gerne und sowohl der Gedanke an den Winterurlaub als auch der Gedanke an meine Oma hinterlässt ein wohliges, gemütliches Gefühl. So auch der Kamin. Ich nehme mal stark an, dass ich nicht die Einzige bin die bei dem Gedanken an einen Kamin ein leises Seufzen ausstößt.
Doch es gibt viele Gründe, die gegen einen Kamin sprechen könnten. Es existiert kein Schornstein oder Abzug in der Wohnung, das heißt es wären größere Umbaumaßnahmen notwendig. Wo sollen wir denn das ganze Holz lagern? Im Keller? Das Hochtragen ist viel zu anstrengend! Wenn wir ihn sowieso nur an Weihnachten in Betrieb nehmen, dann lohnt sich die Anschaffung nun wirklich nicht. Außerdem so ein Kamin rußt ja viel zu sehr. All diese Argumente lassen sich prima mit einem Bio-Kamin umgehen.
Solch ein Kamin wird nicht mit Holz, sondern mit Alkohol beheizt. Das heißt man muss in regelmäßigen Abständen die Behältnisse mit sogenanntem Bio-Alkohol nachfüllen. Damit der Schein gewahrt wird, werden Keramik-Holzscheite mitgeliefert, die vor dem Feuer liegen. So kann man stundenlang in die Flammen starren ohne Holz nachlegen zu müssen oder sich räuchern zu lassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Ofen genehmigungsfrei in jeder Wohnung mit genug Platz angebracht werden kann. Der Kamin braucht einen Mindestabstand von 40 Zentimetern zu den benachbarten Möbeln. Doch es würde ja auch niemand auf die Idee kommen die Feuerstelle direkt neben den guten Eichenschrank zu hängen..
Ein Nachteil des Bio-Kamins ist allerdings das fehlende Knistern und der harzige Kamingeruch den ein echter Ofen verströmt. Und mal ehrlich es macht ja auch Spaß Holz nachzulegen und mit dem Schürhaken ein wenig im Feuer zu stochern. Ob man sich das Feuer nun für die Ferien aufhebt, oder die abgespeckte Variante das ganze Jahr genießt sei jedem selbst überlassen. Vielleicht hast Du ja sogar Platz, Schornstein und Geduld genug für einen echten Kamin!
Besonders im letzen Jahr haben zwei Debatten Aufmerksamkeit auf sich gezogen, die mich veranlasst haben zu diesem Thema zu schreiben. Erstens die Klimaschutz- und Umweltdebatte, und zweitens der Skandal um giftiges Kinderspielzeug. Das legt den Verdacht nahe, dass nicht nur im Kinderspielzeug, sondern auch in Kindermöbeln Stoffe vorhanden sind, die wir unseren Kleinen nicht unbedingt zumuten möchten.
Für Kinder ist es besonders gefährlich, in einem Zimmer mit schadstoffbelasteten Möbeln zu wohnen, denn sie nehmen viele Dinge noch in den Mund. Außerdem befinden sie sich in der sensiblen Wachstumsphase. Doch woher weiß man, welcher Schrank und welches Bettchen geeignet sind?
Auf der sicheren Seite ist man, wenn man sich an Öko-Hersteller wendet. Hier wird darauf geachtet mit möglichst natürlichen Materialien zu arbeiten und diese auch schadstofffrei zu verarbeiten. Doch oft liegt das nächste Fachgeschäft nicht eben um die Ecke und man muss durchgehend etwas tiefer in die Tasche greifen, um seinem Kind solche Möbel zu kaufen.
Doch wie steht es zum Beispiel mit den preiswerten Möbeln IKEA? 2005 hat Öko-Test eine Testreihe mit 15 IKEA-Kindermöbeln und Heimtextilien durchgeführt. Mit erstaunlich guten Ergebnissen! Elf Produkte erhielten sogar die Note “Sehr gut”. Zwei Lampen, “Smyg” und “Spöka” strahlten allerdings eine bedenkliche Menge an Elektrosmog aus, auch nicht zu empfehlen waren der Löva-Betthimmel und die Sultan-Fageras-Matratze. Doch angeblich will IKEA ab jetzt keine optischen Aufheller mehr verwenden, wodurch das Bettzeug einen Punktabzug bekam. Auch das Flammschutzmittel, dass in dem Löva-Betthimmel nachgewiesen wurde, soll ab jetzt nicht mehr benutzt werden.
Ganz allgemein sollte man beim Möbelkauf für den Nachwuchs nachfragen, ob und wie das Holz behandelt wurde, und ob Massivholz oder doch nur Spanplatten verwendet wurden. Für einen gesunden Schlaf der kleinen Racker empfiehlt sich auch ein kurzes Nachfragen: Wie hoch ist der Anteil an Naturlatex? Gibt es viele Verklebungen? Stammt die Bettwäsche tatsächlich aus kbA (kontrolliert biologischem Anbau)?
Mit diesen Eckpunkten ist auf jeden Fall sichergestellt, dass der Liebling nicht in einer Formaldehyd-Wolke turnt. Doch ein kurzer Gedanke an den Herstellungsprozess kann auch nicht schaden. Denn ist es wirklich die ökologisch beste Lösung, Holz quer durch Europa zu fahren, wenn es zum Beispiel Plastik-Recycling-Möbel aus Deutschland gibt? Schließlich ist nicht alles Gold was glänzt…!